Alexander Zverev hat erstmals in seiner Karriere einen Grand-Slam-Titel gewonnen. Der Deutsche setzte sich im Finale der French Open in Paris in fünf Sätzen gegen den Italiener Flavio Cobolli durch und beendete damit seine Serie verlorener Endspiele bei den größten Turnieren.
Zverev gewinnt Marathonfinale in fünf Sätzen
Alexander Zverev entschied das Endspiel der French Open am Sonntag mit 6:1, 4:6, 6:4, 6:7 und 6:1 gegen den Italiener Flavio Cobolli für sich. Nach Finalniederlagen bei den US Open 2020, den French Open 2024 und den Australian Open 2025 ist es für den Deutschen der erste Grand-Slam-Titel.
Mit dem Erfolg in Roland Garros ist Zverev zudem der erste männliche Grand-Slam-Sieger aus Deutschland seit Boris Becker 1996 bei den Australian Open. Gleichzeitig ist er der erste deutsche Einzelsieger in Roland Garros seit Henner Henkel im Jahr 1937.
Starker Start und Rückschlag im zweiten Satz
Zverev begann das Match stark und dominierte den ersten Satz mit viel Druck und wenigen Fehlern. Cobolli wirkte dagegen zu Beginn nervös und fand nicht zu seinem Spiel. Doch im zweiten Satz wendete sich das Blatt: Zverev geriet bei eigenem Aufschlag ins Straucheln und Cobolli nutzte seine Chancen, um den Satzausgleich zu erzielen.
Ausgeglichenes Duell und klare Entscheidung im fünften Satz
Im dritten Satz entwickelte sich ein ausgeglichenes Duell, in dem beide Spieler ihre Aufschlagspiele zunächst souverän hielten. Doch in der entscheidenden Phase zeigte Zverev seine Klasse und nutzte einen Breakball, um nach Sätzen wieder in Führung zu gehen.
Anschließend startete Zverev allerdings schwach in den vierten Satz und gab direkt sein erstes Aufschlagsspiel ab. Im weiteren Verlauf zeigte er sich körperlich angeschlagen, kämpfte sich aber nach mehreren Breaks zurück in den Tiebreak, den er jedoch verlor.
Der entscheidende fünfte Satz gestaltete sich dann überraschend eindeutig für den Deutschen. Zverev konnte Cobolli insgesamt dreimal breaken und krönte sich schließlich mit seinem ersten Grand-Slam-Titel.
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