Laut Umfrage liegt die AfD in Sachsen-Anhalt bei 41 Prozent, CDU bei 26 Prozent.
Vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt zeigt eine aktuelle Umfrage von Infratest dimap im Auftrag des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR), der Mitteldeutschen Zeitung und der Volksstimme, dass die AfD ihren Vorsprung weiter ausbauen konnte. Die AfD liegt demnach mit 41 Prozent deutlich vor der CDU, die auf 26 Prozent kommt. Dies bedeutet einen Verlust von elf Prozentpunkten für die CDU im Vergleich zur Landtagswahl 2021, wie die Berliner Zeitung berichtet. Die Linke folgt mit 12 Prozent, während die SPD bei sieben Prozent liegt. Sowohl das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) als auch die Grünen würden mit jeweils vier Prozent den Einzug in den Landtag verfehlen.
FDP droht Scheitern an Fünf-Prozent-Hürde
Die FDP wird in der Umfrage nicht gesondert aufgeführt, was darauf hindeutet, dass sie ebenfalls an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern könnte. Sechs Prozent der Stimmen entfallen auf andere Parteien. Die aktuelle Regierungskoalition aus CDU, SPD und FDP findet dabei wenig Zustimmung in der Bevölkerung. Sachsen-Anhalt gehört damit zu den Bundesländern mit der geringsten Zufriedenheit mit der Landesregierung, nur Berlin schneidet noch schlechter ab.
Direktwahl: CDU-Spitzenkandidat knapp vor AfD
Die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt ist für den 6. September 2026 angesetzt. Interessanterweise zeigt die Umfrage auch, dass bei einer direkten Wahl des Ministerpräsidenten, CDU-Chef Sven Schulze mit 36 Prozent knapp vor AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund mit 32 Prozent läge. 32 Prozent der Befragten sind jedoch noch unentschlossen. Auf die Frage, welche Partei nach der Wahl die Regierung führen sollte, liegen CDU und AfD fast gleichauf.
Polarisierung: CDU und AfD fast gleichauf in Umfragen
44 Prozent wünschen sich eine CDU-geführte Regierung, während 43 Prozent eine AfD-geführte Regierung bevorzugen. Die Umfrageergebnisse spiegeln damit eine starke Polarisierung in der Wählerschaft wider. Während die AfD in den Umfragen klar führt, zeigt sich bei der direkten Frage nach dem Ministerpräsidenten und der gewünschten Regierungsführung ein knappes Rennen zwischen den beiden großen Parteien. Die Unentschlossenen könnten dabei eine entscheidende Rolle spielen.
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