Nach zwei Jahren ist Schluss: Torhüter Lukas Jonsson verlässt den VfL Osnabrück und kehrt in seine schwedische Heimat zurück. Der 33-Jährige schließt sich dem Erstligisten Djurgårdens IF an und verabschiedet sich damit nach 64 Pflichtspielen von den Lila-Weißen.
Vom Back-up zum Stammkeeper
Als Jonsson im Sommer 2024 an die Bremer Brücke wechselte, war er zunächst als Ersatzmann eingeplant. Doch der Schwede entwickelte sich schnell zu einem wichtigen Rückhalt der Mannschaft. In der Saison 2024/25 gehörte er zu dem Team, das nach der schwächsten Drittliga-Hinrunde der Vereinsgeschichte am Tabellenende stand, letztlich aber souverän den Klassenerhalt schaffte. In der folgenden Spielzeit war Jonsson endgültig die Nummer eins: Mit Ausnahme der letzten Partie stand er in jedem Spiel zwischen den Pfosten und hatte damit seinen Anteil an Meisterschaft und Aufstieg.
VfL entsprach Wechselwunsch
Nach dem Aufstieg wollte der VfL die Konkurrenzsituation im Tor erhöhen. Über diese Pläne sei Jonsson nach Angaben des Vereins offen informiert worden. Als sich für ihn die Möglichkeit eines Wechsels nach Schweden ergab, legten ihm die Osnabrücker keine Steine in den Weg.
Daniel Latkowski, Technischer Direktor beim VfL, sagt zum Abschied: „Lukas hat sich vom ersten Tag an voll mit dem VfL identifiziert und unserer Mannschaft viel Stabilität gegeben. Er war auf und neben dem Platz geschätzt und ein wichtiger Faktor unserer erfolgreichen Entwicklung. Nach dem Aufstieg wollten wir auch auf der Torhüterposition den Konkurrenzsituation erhöhen, das haben wir transparent kommuniziert. Für uns war klar, dass wir den Wechselwunsch zu einem Top-Klub in seinem Heimatland ermöglichen, nachdem Lukas damit auf uns zugekommen ist.“
„Die Bremer Brücke wird immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben“
Auch Jonsson selbst blickt mit guten Erinnerungen auf seine zwei Jahre in Osnabrück zurück: „Ich bin sehr dankbar für die Zeit beim VfL. Die Unterstützung der Fans, die Mannschaft und alle Mitarbeiter im Verein haben dafür gesorgt, dass ich mich vom ersten Tag an wohlgefühlt habe. Wir haben gemeinsam viele besondere Momente erlebt, die Meisterschaft und den Aufstieg gefeiert – das werde ich nie vergessen. Die Bremer Brücke wird immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben. Jetzt freue ich mich auf die neue Herausforderung in meiner Heimat.“
Beim schwedischen Erstligisten Djurgårdens IF wartet nun die nächste Station auf den 33-Jährigen. Der VfL bedankt sich bei seinem bisherigen Keeper für dessen Einsatz und wünscht ihm sportlich wie privat alles Gute.
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