Die anhaltende Wirtschaftsschwäche hat die Fachkräftelücke am deutschen Arbeitsmarkt deutlich verkleinert. Besonders stark ist der Rückgang in Sozialberufen zu spüren, bleibt dort jedoch trotz sinkender Nachfrage auf hohem Niveau. Das zeigt eine Studie des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung (Kofa) im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums, über die die "Rheinische Post" berichtet.
Fachkräftelücke schrumpft um fast acht Prozent
Die Fachkräftelücke am deutschen Arbeitsmarkt ist im März 2026 spürbar kleiner geworden. Nach Angaben des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung (Kofa) verringerte sich die Lücke zwischen der Zahl der qualifizierten Arbeitslosen und der offenen Stellen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 7,8 Prozent, wie die Studie im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums zeigt. Darüber berichtet die „Rheinische Post“.
Deutlicher Rückgang in Sozialberufen
Auffällig ist laut Kofa der starke Rückgang der Nachfrage nach Arbeitskräften in Sozialberufen. Besonders betroffen sind Erzieher in Kindertagesstätten: Hier ging die Fachkräftelücke im März gegenüber dem Vorjahresmonat um 5.300 zurück. Dennoch fehlten in diesem Bereich weiterhin 12.200 Fachkräfte, jede zweite offene Stelle blieb unbesetzt, hieß es in der Studie, über die die „Rheinische Post“ berichtet.
Gründe: Sparpläne und weniger Migration
Für den Rückgang der Fachkräftelücke machte das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung Sparpläne der Kommunen sowie eine rückläufige Migration verantwortlich, wie aus der Studie im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums hervorgeht. Die „Rheinische Post“ zitiert aus der Untersuchung, wonach diese Faktoren maßgeblich zur gesunkenen Nachfrage nach Arbeitskräften beigetragen haben sollen.
