Kurz vor dem Koalitionsausschuss an diesem Mittwoch warnt der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, vor den Folgen der im Rahmen der Rentenreform geplanten Abschaffung beitragsfreier Minijobs. Der Berufsstand lehnt laut Rukwied jegliche Einschränkungen bei geringfügiger Beschäftigung entschieden ab und sieht die Existenz vieler Betriebe bedroht.
Bauernverband warnt vor „hartem Schlag“ für Betriebe
Kurz vor den Beratungen im Koalitionsausschuss hat Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes, vor den Folgen der im Zuge der Rentenreform geplanten Abschaffung beitragsfreier Minijobs gewarnt. Das berichtet die „Rheinische Post“ in ihrer Mittwochausgabe.
Rukwied sagte der Zeitung: „Das wäre ein harter Schlag und würde bei vielen Betrieben die Existenzkrise verschärfen.“ Jegliche Einschränkungen bei geringfügiger Beschäftigung lehne der Berufsstand entschieden ab, so Rukwied gegenüber der „Rheinischen Post“.
Kritik an zusätzlichen Belastungen für Landwirtschaft
Mit Blick auf weitere Reformpläne sagte Rukwied der „Rheinischen Post“, bei allem Verständnis für Reformen müssten die Wirtschaft und die Landwirtschaft gestärkt werden. Auch die Vorschläge zur Stabilisierung der Krankenkassenbeiträge würden landwirtschaftliche Unternehmer nach seinen Worten erheblich belasten.
Maßnahmen, die zu einer weiteren Anhebung der Personalkosten führten, wie die Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze und die Einschränkung der beitragsfreien Familienversicherung, lehne man ausdrücklich ab, sagte Rukwied der „Rheinischen Post“.
