Die Vollsperrung der Mindener Straße hat bereits in den ersten Tagen nach Beginn der Bauarbeiten deutliche Auswirkungen auf den Verkehr in den angrenzenden Wohngebieten gezeigt. Besonders der Felsenweg wurde zur Ausweichstrecke für viele Autofahrer. Nun reagiert die Stadt Osnabrück mit einer neuen Verkehrsregelung, um Anwohner zu entlasten und die Sicherheit von Kindern zu erhöhen.
Ausweichverkehr sorgt für Probleme
Die umfangreichen Bauarbeiten an der Mindener Straße waren bewusst in die Sommerferien gelegt worden. So wollte die Stadt die Auswirkungen der Vollsperrung zunächst in einer Zeit beobachten, in der Schulen und Kindertagesstätten geschlossen sind. Diese Beobachtungen haben inzwischen gezeigt, dass insbesondere der Felsenweg erheblich stärker befahren wird als üblich. Vor allem der Ausweichverkehr belastet die Anwohner und sorgt für zusätzliche Risiken.
Neue Regeln gelten ab der 31. Kalenderwoche
Rechtzeitig vor dem Start des Kitabetriebs nach den Sommerferien greift deshalb eine neue Verkehrsregelung. Ab der 31. Kalenderwoche ist die Einfahrt in den Felsenweg aus Richtung Bauerschaft Lüstringen nicht mehr erlaubt. Wer aus Richtung Stadtweg kommt, darf die Straße künftig nur noch als Anlieger befahren. Mit dieser Maßnahme will die Stadt sowohl die Wohnqualität für die Anwohner verbessern als auch den Weg für Kinder zur Kindertagesstätte sicherer machen.
Stadt beobachtet Verkehr weiter
Die Entwicklung des Verkehrs rund um die Baustelle soll auch in den kommenden Wochen genau verfolgt werden. Dazu plant die Stadt weitere Verkehrszählungen auf den Nebenstrecken der Mindener Straße, um gegebenenfalls weitere Maßnahmen ergreifen zu können. Autofahrer werden weiterhin gebeten, die Baustelle großräumig über die Darumer Straße und die Belmer Straße zu umfahren.
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