Im Notfall zählt jede Minute: Die Sparkasse Osnabrück hat 30 neue Defibrillatoren in ihren Beratungs-Centern und Filialen installiert. Die Geräte sind täglich von 6 bis 24 Uhr öffentlich zugänglich und sollen im Ernstfall schnelle Hilfe ermöglichen.
Defibrillatoren rund um die Uhr erreichbar
Die neuen Geräte befinden sich in den SB-Foyers der Sparkassen-Standorte. Damit sind sie auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten zugänglich. Insgesamt investiert die Sparkasse nach eigenen Angaben 109.000 Euro in das Projekt.
„Als Sparkasse Osnabrück sind wir mit unseren Beratungs-Centern und Filialen in der gesamten Region präsent und nah bei den Menschen. Unsere Standorte sind gut erreichbar und damit ein sinnvoller Ort, um das bestehende Defibrillator-Netz zu erweitern und so einen Beitrag zu einer schnellen Hilfe im Notfall zu leisten“, sagt Sparkassen-Vorstandsmitglied Fabian Winkler.
Winkler kennt das Thema aus eigener Erfahrung. Er absolvierte 2011 eine Ausbildung zum Rettungssanitäter und war anschließend elf Jahre ehrenamtlich im Rettungsdienst tätig. „Mich hat damals der Wunsch angetrieben, mich mit einem sinnvollen Ehrenamt gesellschaftlich einzubringen. Umso wichtiger ist es mir heute, Projekte zu unterstützen, die im Ernstfall Leben retten können“, sagt er.
Auch Laien können die Geräte bedienen
Bei einem plötzlichen Herz-Kreislauf-Stillstand kann schnelle Hilfe entscheidend sein. Automatisierte externe Defibrillatoren, kurz AED, können auch von medizinischen Laien eingesetzt werden. Die Geräte analysieren den Herzrhythmus selbstständig und geben über Sprach- und Bildanweisungen vor, was zu tun ist.
„Internationale Studien zeigen, dass eine schnelle Defibrillation die Überlebenschancen bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand deutlich erhöht. Ein flächendeckendes Netz öffentlich zugänglicher Defibrillatoren kann deshalb einen entscheidenden Unterschied machen“, erklärt Björn Meyer vom Betrieblichen Gesundheitsmanagement der Sparkasse Osnabrück.
Standorte in Notfall-Apps auffindbar
Die Sparkasse hat ihre neuen Geräte außerdem in öffentlichen Defibrillator-Verzeichnissen registriert. Dadurch sollen sie im Notfall schnell gefunden werden können – sowohl von Helferinnen und Helfern als auch über Rettungsleitstellen und Notfall-Apps.
„Im Notfall muss es schnell gehen. Deshalb war uns wichtig, nicht nur die Geräte bereitzustellen, sondern auch dafür zu sorgen, dass ihre Standorte bekannt und für Rettungsleitstellen und Notfall-Apps auffindbar sind“, sagt Jannik Meyer, Leiter der Verwaltung der Sparkasse Osnabrück.
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