Der Kunstpreis Osnabrück wird zum sechsten Mal vergeben. Ab Sonntag (27. September) zeigt das Museumsquartier die Arbeiten der zwölf nominierten Künstlerinnen und Künstler. Im Februar 2027 wird in der Lagerhalle schließlich entschieden, wer die mit 10.000 und 2.000 Euro dotierten Preise erhält.
Zwölf aus 169
Die Resonanz auf den alle zwei Jahre ausgeschriebenen Wettbewerb wächst. Für den Kunstpreis Osnabrück 2026 gingen insgesamt 169 Bewerbungen ein. Daraus hat die Jury zwölf Künstlerinnen und Künstler ausgewählt, deren Arbeiten nun im Kulturgeschichtlichen Museum zu sehen sind.
Auch die 28-jährige Kira Feiland ist mit ihrer künstlerischen Arbeit nominiert. / Foto: Dominik Lapp
„Es macht mir persönlich Freude, den Preis wachsen zu sehen“, sagt Nils-Arne Kässens, Direktor des Museumsquartiers und Mitglied der Jury. Die Auswahl sei inzwischen zunehmend vielfältig. Die Altersspanne der Nominierten reicht von 24 bis 71 Jahren.
Die Jury sichtete zunächst die eingereichten Arbeiten online. Anschließend trafen sich die Jurymitglieder im Museum, um die Auswahl weiter einzugrenzen. Vertreten sind dabei unter anderem Museums- und Kunstvereinsvertreter sowie Kunstwissenschaftler.
Von Fotografie bis Bildhauerei
Die Ausstellung zeigt einen breiten Querschnitt des zeitgenössischen Kunstschaffens in der Region. Zu sehen sind Arbeiten aus unterschiedlichen Bereichen – von Fotografie und visuellen Medien über Malerei und Grafik bis hin zu Film und Bildhauerei.
Die Werke der 26-jährigen Studentin Emily Sass sind nominiert. / Foto: Dominik Lapp
Der Wettbewerb richtet sich an Künstlerinnen und Künstler, deren Lebensmittelpunkt in der Stadt oder im Landkreis Osnabrück liegt. Vorgaben hinsichtlich Nationalität oder Alter gibt es nicht. Die eingereichten Arbeiten müssen allerdings innerhalb der vergangenen drei Jahre entstanden sein.
Zwei Preise im Februar
Aus dem Kreis der zwölf Nominierten bestimmt die Jury auch die beiden Preisträger. Der Hauptpreis ist mit 10.000 Euro dotiert, zusätzlich wird ein Förderpreis in Höhe von 2.000 Euro vergeben. Die Preisverleihung findet am 12. Februar 2027 in der Lagerhalle statt. Bis dahin können sich Besucherinnen und Besucher im Museumsquartier selbst ein Bild von den nominierten Arbeiten machen.
Kunst aus der Region sichtbar machen
Hinter dem Kunstpreis steht das Ziel, zeitgenössischem Kunstschaffen aus Osnabrück und der Region alle zwei Jahre eine öffentliche Plattform zu geben. Der Wettbewerb soll künstlerische Potenziale entdecken und fördern und zugleich Kunst einem möglichst breiten Publikum zugänglich machen. Veranstaltet wird der Kunstpreis mit Unterstützung der Sievert Stiftung für Wissenschaft und Kultur.
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