Ungewöhnlich hohe Temperaturen zum Monatswechsel – besonders im Südwesten.
Ungewöhnlich hohe Temperaturen für die Jahreszeit werden in den kommenden Tagen in Deutschland erwartet. Besonders im Südwesten könnten die Werte auf bis zu 31 Grad steigen, wie daswetter.com und t-online.de berichten. Damit wäre eine Hitzewelle mit drei aufeinanderfolgenden Hitzetagen am Oberrhein möglich, was für Ende September außergewöhnlich ist. Normalerweise liegen die Höchsttemperaturen in dieser Region im September bei etwa 20 Grad, sodass die aktuellen Prognosen rund zehn Grad über dem Durchschnitt liegen.
Kühle Nächte sorgen für guten Schlaf
Die Nächte bleiben dagegen kühl, mit Tiefstwerten zwischen 7 und 15 Grad, was für angenehme Schlafbedingungen sorgt. Im Norden des Landes bleibt es mit 16 bis 21 Grad deutlich kühler, wie der Tagesspiegel bestätigt. Dort sind am Samstag noch Wolken und etwas Regen möglich, während es im Süden nach Nebelauflösung sonnig und trocken wird.
September-Hitze erreicht fast 31 Grad
Am Sonntag und Montag steigen die Temperaturen im Südwesten weiter an, wobei am Dienstag der vorläufige Höhepunkt mit bis zu 31 Grad erwartet wird. Auch in anderen Regionen wie Nordrhein-Westfalen oder Sachsen-Anhalt könnten die Werte auf 28 Grad klettern, wie t-online.de unter Berufung auf den Klimatologen Karsten Brandt mitteilt. Brandt betont, dass solche Temperaturen für den September zwar nicht ungewöhnlich, aber im Kontext des gesamten Jahres außergewöhnlich sind.
2025 könnte wärmstes Jahr seit Messbeginn werden
Sollte der Herbst und Winter ebenfalls mild ausfallen, könnte 2025 das wärmste Jahr in Deutschland seit Beginn der Aufzeichnungen werden. Der bisherige Rekord aus dem Jahr 2024 lag bei einer Durchschnittstemperatur von 10,9 Grad. Ab Mittwoch könnte die Wärme langsam nachlassen, wobei die Prognosen für die zweite Wochenhälfte noch unsicher sind.