Das Nettebad bekommt 2,5 Millionen Euro aus Bundesmitteln. Das Geld stammt aus der zweiten Tranche der sogenannten „Sportmilliarde“, dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten – Schwimmbäder“. Das teilte der Osnabrücker CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Mathias Middelberg mit.
Weniger Energieverbrauch, mehr Barrierefreiheit
Mit dem Geld soll das Nettebad energetisch saniert und insbesondere der Umkleidebereich umfassend umgebaut werden. Dabei soll das Bad barrierefreier werden und sich künftig besser für Menschen verschiedener Altersgruppen und mit unterschiedlichen Bedürfnissen eignen.
Geplant sind moderne Raumkonzepte für die Umkleiden sowie energetische Verbesserungen. Dadurch soll der CO₂-Ausstoß sinken und zugleich sollen die laufenden Betriebskosten des Bades reduziert werden. Middelberg sieht in der Förderung eine wichtige Investition in den Standort.
„Das Nettebad ist ein lebendiger Treffpunkt der Osnabrücker Stadtgesellschaft. Mit den 2,5 Millionen Euro aus Berlin schaffen wir nicht nur eine dringend notwendige energetische Modernisierung, sondern setzen vor allem bei den Umkleiden auf Barrierefreiheit auf der Höhe der Zeit. Barrierefreiheit ist kein bürokratisches Pflichtprogramm, sondern echte Zukunftsorientierung: Sie bedeutet modernen Komfort, Bewegungsfreiheit und Selbstbestimmung für wirklich jeden Gast – ob Kita-Kind, Senior oder Mensch mit Handicap. Es ist ein starker Erfolg, dass wir diese Bundesmittel nach Osnabrück holen konnten, um unser Bad attraktiv und zukunftsfest aufzustellen.“
OB Pötter begrüßt die Förderung
Auch Oberbürgermeisterin Katharina Pötter begrüßt die Förderung. Sie sieht darin einen wichtigen Schritt für die städtische Schwimmbadinfrastruktur. „Unsere Schwimmbäder stehen für Lebensqualität, Gesundheit und Schwimmsport. Dass wir dank der Unterstützung aus Berlin nun insbesondere die Umkleiden zeitgemäß, barrierefrei und energetisch vorbildlich gestalten können, ist ein riesiger Gewinn für Osnabrück. Wir wollen, dass sich ausnahmslos alle Menschen in unseren Bädern willkommen und wohlfühlen. Bund und Stadt ziehen hier an einem Strang für eine moderne, inklusive Sportinfrastruktur.“
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