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S-Bahn in

Außenwerbung im Nahverkehr: Bus, Tram oder U-Bahn – was passt zu welcher Zielgruppe?

von Redaktion Hasepost 23. Mai 2026

Außenwerbung im Nahverkehr: Warum Bus, Tram und U-Bahn so unterschiedlich wirken

Wer im öffentlichen Nahverkehr Werbung schaltet, erreicht eine sehr mobile, urbane und alltagsorientierte Zielgruppe. Allein in Berlin nutzen täglich rund 1,07 Millionen Menschen die Busse, 470.000 die Straßenbahnen und 1,4 Millionen die U-Bahn. Diese Zahlen zeigen, dass die drei Verkehrsmittel nicht einfach austauschbar sind, sondern jeweils eigene Profile haben: Buswerbung wirkt sympathisch und flächendeckend, die Straßenbahn ist über den Dachkranz weithin sichtbar, und die U-Bahn punktet mit langer Verweildauer und konzentrierter Aufmerksamkeit. Eine Full-Service-Werbeagentur wie Aussenwerbung Munzinger GmbH & Co KG – https://www.aussenwerbung-munzinger.de/ übernimmt von der Mediaplanung bis zur Produktion die gesamte Abwicklung, sodass Sie für Ihre Zielgruppe das passende Verkehrsmittel sicher auswählen können.

Außenwerbung gilt laut Branchenangaben als das Medium mit dem geringsten Störpotenzial im Vergleich zu TV oder Radio. Über 80 Prozent der Verbraucher empfinden Plakate und stille, statische Medien als nicht störend. Im Nahverkehr verstärkt sich dieser Effekt, weil die Fahrgäste ohnehin warten, sitzen oder stehen und Zeit zum Lesen haben. Genau dort setzt eine kluge Mediaplanung an: Sie wählt das Verkehrsmittel, das am besten zur Zielgruppe und zum Kampagnenziel passt.

Buswerbung – die flexible Lösung für Stadt und Land

Buswerbung lässt sich in fast jeder Größenordnung umsetzen, denn Busse fahren in Ballungsräumen, Großstädten, Kleinstädten und sogar im Überlandverkehr. Damit ist der Bus das einzige Nahverkehrsmittel, das auch ländliche Zielgruppen verlässlich erreicht. Möglich sind unter anderem Ganzgestaltung, Teilgestaltung mit oder ohne Dachkranz, Trafficbanner sowie Trafficboards in 2, 4 oder 9 Quadratmetern – eine rollende Großfläche, die in einem ganzen Stadtteil Bekanntheit aufbaut.

Im Innenbereich stehen Deckenflächenplakate, Seitenscheibenplakate, DIN A2- und A3-Innenplakate sowie Fahrgast-TV mit Spotlängen zwischen 5 und 30 Sekunden zur Verfügung. Wer Familien, Schüler oder Pendler in der Fläche ansprechen will, ist mit Buswerbung gut beraten, weil Busse in praktisch jeder Stadtgröße und in jedem Stadtteil unterwegs sind und damit eine sehr breite Zielgruppe erreichen.

Straßenbahnwerbung – Sympathie und Stadtbild in mittleren und großen Städten

Die Straßenbahn fährt mitten durch das Stadtbild, hält an Plätzen mit Cafés, vor Bahnhöfen und in Einkaufsstraßen – und schafft so über Wochen oder Monate ein konstantes visuelles Echo. Besonders beliebt ist die Teilgestaltung mit Dachkranz, weil der zusätzlich beklebte Dachrand auch über dem Straßenverkehr sehr gut sichtbar bleibt. Innen ergänzen Deckenflächen-, Seitenscheiben- und Innenplakate die Außenwerbung um nahe Kontaktsituationen mit langer Verweildauer.

Tramnetze existieren vor allem in deutschen Mittel- und Großstädten, etwa in Augsburg, Bochum, Darmstadt, Dortmund, Dresden, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, Nürnberg, Stuttgart oder Ulm. Wer urbane Zielgruppen mit Affinität zu Kultur, Gastronomie und lokalen Marken erreichen will, findet in der Straßenbahn ein sehr passendes Trägermedium – vor allem für Veranstaltungs- und Eröffnungskampagnen.

U-Bahn-Werbung – hohe Reichweite und lange Verweildauer in Metropolen

U-Bahnen fahren nur in den größten Städten Deutschlands. Verfügbar sind sie unter anderem in Berlin, Hamburg, München, Köln, Hannover, Nürnberg, Stuttgart sowie im Rhein-Ruhr-Gebiet. Die Stärke der U-Bahn-Werbung liegt in der konzentrierten Aufmerksamkeit unter Tage: Wer im Wagen sitzt, hat kaum Ablenkung von außen und nimmt Innenplakate, Deckenflächen und Seitenscheibenplakate intensiv wahr.

Typische Werbeformen sind die Teilgestaltung außen am Wagen mit etwa 360 x 50 cm, Innenplakate im DIN A2- oder A3-Format und Fahrgast-TV mit 10 bis 30 Sekunden Spotlänge. Aufgrund der hohen Reichweite und der langen Verweildauer im Tunnel zählt U-Bahn-Werbung zu den effizientesten Innenmedien für den großstädtischen Markt. Insbesondere nationale Marken, Karriereangebote und Konsumgüter mit hoher Stadtaffinität profitieren von dieser konzentrierten Werbeumgebung.

Welche Zielgruppe erreicht welches Verkehrsmittel?

Bus, Tram und U-Bahn erreichen sich überschneidende, aber nicht identische Zielgruppen. Eine klare Einordnung der drei Träger erleichtert die Auswahl spürbar – die folgenden Anhaltspunkte liefern die Grundlage für die Mediaentscheidung.

  • Bus: breite Bevölkerungsgruppen, Familien, Schüler, Pendler in der Fläche, ländliche Räume und Kleinstädte – ideal für regional aussteuerbare Kampagnen.
  • Straßenbahn: urbane Mittel- und Großstadtbewohner, Berufstätige, Studierende, kulturinteressierte Zielgruppen – geeignet für lokale Marken, Gastronomie und Veranstaltungen.
  • U-Bahn: Großstadtbewohner mit hohem Berufstätigen- und Akademikeranteil, junge Erwachsene und Pendler – passend für nationale Marken, Karriereangebote und Konsumgüter mit Stadtaffinität.

Ergänzend zeigen Branchenangaben, dass Werbung in Bussen und Bahnen rund 85 bis 90 Prozent der Erwachsenen erreicht und in städtischen Verkehrsbetrieben rund 40 Prozent der Fahrgäste mindestens das Abitur haben. Damit ist der Nahverkehr ein Medium, das Breite und Bildungsaffinität gleichzeitig bedient – eine Kombination, die nur wenige andere Werbeträger so kompakt anbieten können.

Werbeformen im Vergleich – innen oder außen, dauerhaft oder kurzfristig

Ob Sie eine kurzfristige Aktionswerbung oder eine langfristige Markenkampagne fahren, beeinflusst die Wahl der Werbeform erheblich. Außenwerbung auf Bussen und Trams eignet sich besonders für Dauerwerbung, weil die Fahrzeuge täglich im Stadtbild präsent sind. Innenwerbung wiederum wirkt unmittelbar auf sitzende und stehende Fahrgäste, die für die Dauer der Fahrt aufmerksam und aufnahmebereit sind.

  • Großformatige Außenwerbung: Ganzgestaltung, Teilgestaltung mit Dachkranz, Trafficboards bis 9 qm – hoher Aufmerksamkeitswert, ideal für Markenaufbau und Imagepflege.
  • Kompakte Innenwerbung: Deckenflächen, Seitenscheiben, DIN A2- und A3-Innenplakate sowie Dispenser für Prospekte – lange Kontaktzeit, ideal für Information und Aktionsangebote.

Fahrgast-TV liegt zwischen beiden Welten: Spots von 5 bis 30 Sekunden Länge, 8 bis 24 Einblendungen je zwei Stunden und Sendezeiten von 4 bis 24 Uhr. Damit lassen sich Botschaften gezielt nach Tageszeit und Zielgruppe takten – eine Flexibilität, die statische Außenwerbung allein nicht bieten kann.

Kosten, Laufzeiten und Reichweiten im Überblick

Die folgende Tabelle fasst typische Merkmale der drei Verkehrsmittel auf Basis öffentlich verfügbarer Branchen- und Marktdaten zusammen. Sie bietet eine schnelle Orientierung für die erste Mediaentscheidung, ersetzt aber keine individuelle Stadt- und Streckenanalyse.

Merkmal Buswerbung Straßenbahnwerbung U-Bahn-Werbung
Tägl. Fahrgäste Berlin (Beispiel) ca. 1,07 Mio. ca. 470.000 ca. 1,4 Mio.
Verfügbarkeit Stadt, Land, Überland Mittel- und Großstädte Großstädte und Metropolen
Typische Laufzeit ab 1 Monat ab 1 Monat ab 1 Monat
Zielgruppen-Schwerpunkt Familien, Pendler, ländliche Räume Urbane Berufstätige, Studierende Pendler, junge Akademiker
Sonderformate Ganzgestaltung, Trafficboard 2 – 9 qm Dachkranz, Ganzgestaltung Plus Teilgestaltung außen, Fahrgast-TV
Stärke Flexibilität und Reichweite Sichtbarkeit im Stadtbild Verweildauer und Konzentration

Die Preise variieren je nach Stadt, Werbeform und Belegungsdauer. Innenwerbung in Straßenbahnen ist beispielsweise bereits ab rund 75 Euro pro Monat möglich, während Ganzgestaltungen je nach Stadt deutlich darüber liegen. Eine konkrete Preisanfrage lohnt sich daher immer für das gewählte Verkehrsmittel und die Zielstadt.

So wählen Sie das passende Verkehrsmittel für Ihre Kampagne

Damit die Auswahl zwischen Bus, Tram und U-Bahn nicht zur Bauchentscheidung wird, hilft eine strukturierte Vorgehensweise. Vier kompakte Pflichtfragen genügen, um die Mediaplanung sauber aufzubauen – die Antworten lenken automatisch in die passende Richtung.

  1. Zielgruppe definieren: Welches Alter, welcher Bildungsstand, welches Mobilitätsverhalten?
  2. Geografische Reichweite festlegen: Nur Innenstadt, ganze Stadt, Region oder ländlicher Raum?
  3. Kampagnenziel benennen: Markenaufbau, Aktionsverkauf, Veranstaltungsbewerbung oder Recruiting?
  4. Werbeform wählen: außen für maximale Sichtbarkeit, innen für lange Kontaktzeit, Fahrgast-TV für getaktete Spots.

Wer in der Großstadt eine junge, mobile Zielgruppe konzentriert ansprechen will, fährt mit der U-Bahn am besten. Wer eine ganze Stadtregion abdecken oder auch ländliche Räume erreichen will, sollte den Bus priorisieren. Die Straßenbahn ist die ideale Wahl, wenn Sympathie, Stadtbild und längere Sichtkontakte im Mittelpunkt stehen. Eine Kombination aller drei Träger – oft als crossmediale Aussteuerung – bringt die höchste Durchdringung, sollte aber stets an Budget und Reichweitenziel ausgerichtet sein.

Häufige Fragen zum Thema Außenwerbung im Nahverkehr

Welches Verkehrsmittel eignet sich am besten für junge, urbane Zielgruppen?

Für junge Großstädter ist die U-Bahn meist die beste Wahl. Hohe Fahrgastzahlen, lange Verweildauer und konzentrierte Aufmerksamkeit unter Tage sorgen für eine sehr hohe Werbewirkung. Auch die Straßenbahn erreicht studentische und kulturinteressierte Zielgruppen gut.

Wie lange läuft eine typische Kampagne in Bus, Tram oder U-Bahn?

Die meisten Werbeformen sind monatsweise buchbar. Ganzgestaltungen und Teilgestaltungen werden häufig über mehrere Monate gebucht, während Innenplakate und Trafficbanner auch kurzfristig als Aktionswerbung eingesetzt werden können.

Was kostet Werbung in Bus, Straßenbahn oder U-Bahn?

Die Kosten hängen stark von Stadt, Werbeform, Fahrzeugzahl und Laufzeit ab. Innenwerbung in Straßenbahnen ist bereits ab rund 75 Euro pro Monat möglich, Ganzgestaltungen und großflächige Trafficboards liegen deutlich höher. Eine individuelle Preisanfrage ist daher immer sinnvoll.

Ist Buswerbung auch in Kleinstädten möglich?

Ja. Anders als Tram und U-Bahn sind Busse auch im Überlandverkehr und in Kleinstädten unterwegs. Damit ist Buswerbung das flexibelste Verkehrsmittel für regionale Kampagnen außerhalb der großen Metropolen.

Welche Städte bieten U-Bahn-Werbung an?

U-Bahnen gibt es in Deutschland nur in Großstädten und Metropolen, unter anderem in Berlin, Hamburg, München, Köln, Hannover, Nürnberg, Stuttgart sowie im Rhein-Ruhr-Gebiet. In allen anderen Städten ist die Straßenbahn oder der Bus die richtige Alternative.

Kann ich gleichzeitig innen und außen werben?

Ja, eine Kombination ist oft besonders wirksam. Außenwerbung sorgt für Reichweite im Stadtbild, Innenwerbung liefert die ausführlichere Botschaft an Fahrgäste mit Zeit zum Lesen. Beide Formen verstärken sich gegenseitig.

23. Mai 2026 0 Kommentare
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New York

US-Börsen steigen auf Rekordhoch dank Iran-Hoffnungen

von Hasepost Redaktion 22. Mai 2026

Angesichts der Hoffnung auf eine Entspannung im Iran-Konflikt haben die US-Börsen am Freitag deutlich zugelegt. Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq 100 schlossen allesamt im Plus, wobei der Dow ein neues Rekordhoch erreichte. Steigende Renditen bei Anleihen und ein anziehender Ölpreis standen dabei schwächeren Notierungen bei Gold und Euro gegenüber.

US-Leitindizes legen zu

Die US-Börsen schlossen den Handelstag in New York mit Gewinnen. Der Dow stand zu Handelsende bei 50.580 Punkten und damit 0,6 Prozent höher als bei Vortagesschluss; zugleich erreichte er erneut ein Allzeithoch. Der breiter gefasste S&P 500 ging mit 7.473 Punkten aus dem Handel, was einem Anstieg von 0,4 Prozent entspricht. Die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 bei 29.481 Punkten, ebenfalls 0,4 Prozent höher.
Anleger spekulieren auf ein mögliches Abkommen zwischen den USA und dem Iran. Der S&P 500 verzeichnete mittlerweile die achte Gewinnwoche in Folge, was es seit Jahren nicht mehr gegeben hat.

Renditen steigen, Zinsfantasie bewegt Märkte

Die Renditen zweijähriger Anleihen erreichten den höchsten Stand seit über einem Jahr. Vorausgegangen waren Berichte, wonach die Federal Reserve womöglich doch von einer Zinserhöhung absehen könnten. Aktuell gilt eine Zinserhöhung noch in diesem Jahr bereits vollständig eingepreist – kommt sie doch nicht, würden die Kurse an den Aktienmärkten klettern.

Rohstoffe und Währungen entwickeln sich uneinheitlich

Der Ölpreis stieg vorerst weiter an. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 103,70 US-Dollar, das waren 1,1 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.
Der Goldpreis zeigte sich schwächer, am Abend wurden für eine Feinunze 4.506 US-Dollar gezahlt (-0,9 Prozent). Das entspricht einem Preis von 124,83 Euro pro Gramm.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagabend ebenfalls etwas schwächer. Ein Euro kostete 1,1605 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8617 Euro zu haben.

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22. Mai 2026 0 Kommentare
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Fürth-Spieler (Archiv)

Rot-Weiss Essen siegt im Relegationshinspiel gegen Greuther Fürth

von Hasepost Redaktion 22. Mai 2026

Rot-Weiss Essen hat sich im Kampf um den Aufstieg in die 2. Fußball-Bundesliga eine hervorragende Ausgangsposition erarbeitet. Der Drittligist gewann das Hinspiel der Relegation gegen Zweitligist Greuther Fürth mit 1:0 und geht mit einem knappen Vorsprung in das Rückspiel am Dienstag in Fürth.

Müsel entscheidet intensive Partie

Das entscheidende Tor des Abends erzielte in der 62. Minute Torben Müsel
Zuvor hatten sich beide Mannschaften in einer umkämpften Partie wenig klare Tormöglichkeiten erspielt. Essen brachte nach dem Führungstreffer die knappe Führung mit einer konzentrierten Defensivleistung über die Zeit und verschaffte sich damit eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel.

Fürth mit Vorteilen vor der Pause

In der ersten Halbzeit hatten die Gäste aus Fürth mehr Ballbesitz und setzten die Akzente im Spiel nach vorne. Die beste Gelegenheit vor der Pause hatte Jannik Dehm, dessen Schuss in der 16. Minute die Latte traf. Essen tat sich dagegen schwer, gefährliche Angriffe zu kreieren, und verlor häufig den Ball. Zur Halbzeit stand es leistungsgerecht 0:0.

Essen dreht nach der Pause auf

Nach der Pause erhöhte Essen den Druck und kam durch Müsel zu einer ersten großen Chance, die Prüfrock noch artistisch parieren konnte. Wenig später nutzte Müsel seine nächste Gelegenheit und brachte die Gastgeber in Führung. Fürth versuchte im Anschluss, den Ausgleich zu erzielen, blieb jedoch in der Offensive blass.
In der Schlussphase verteidigte Essen geschickt und ließ kaum Chancen für die Gäste zu. Die Franken fanden keinen Weg durch die kompakte Defensive der Essener, die sich somit eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel erarbeiteten. Das Rückspiel ist am Dienstag in Fürth, dann fällt die Entscheidung: Fürth muss gewinnen, Essen reicht ein Unentschieden.

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Klara Schedlich

OLG Hamburg: Teilerfolg für Grünen-Politikerin gegen Gelbhaar

von Hasepost Redaktion 22. Mai 2026

Die Berliner Grünen-Politikerin Klara Schedlich hat im Rechtsstreit mit dem ehemaligen Bundestagsabgeordneten Stefan Gelbhaar vor dem Oberlandesgericht Hamburg einen Teilerfolg erzielt. Das Gericht erlaubt ihr nach einem Bericht des "Spiegel" erneut bestimmte Äußerungen über Gelbhaar, sah in Teilen des Verfahrens jedoch auch eine Aussage-gegen-Aussage-Konstellation.

Gericht erlaubt erneute Äußerungen

Die Berliner Grünen-Politikerin Klara Schedlich hat im Verfahren vor dem Oberlandesgericht Hamburg einen Erfolg erzielt. Das Gericht erlaubt ihr, bestimmte Aussagen über den ehemaligen Bundestagsabgeordneten Stefan Gelbhaar wieder zu tätigen, meldet der „Spiegel“, dem das Urteil nach eigenen Angaben vorliegt. Dem „Spiegel“ zufolge soll das Gericht teilweise aber auch eine Aussage-gegen-Aussage-Konstellation gesehen haben.

Hintergrund: Eidesstattliche Versicherung für den RBB

In dem Prozess ging es um Äußerungen aus einer eidesstattlichen Versicherung Schedlichs für den RBB. Der öffentlich-rechtliche Sender hatte von „MeToo-Vorwürfen“ verschiedener Frauen, also nicht von Schedlich, gegenüber Gelbhaar berichtet, die dieser als Lüge zurückwies. Diese Vorwürfe stellten sich später auch in wesentlichen Teilen als falsch heraus, der RBB entschuldigte sich später.

Politische Folgen für Gelbhaar

Gelbhaar verlor in der Folge eine sichere Nominierung für die Bundestagswahl und schied im Frühjahr 2025 aus dem Bundestag aus.

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Eurojackpot /

Neue Eurojackpot-Gewinnzahlen: Chance auf Millionengewinn bleibt minimal

von Hasepost Redaktion 22. Mai 2026

Beim Eurojackpot sind am Freitagabend die aktuellen Gewinnzahlen gezogen worden. Die Zahlenkombination entscheidet darüber, ob der Jackpot von mindestens 10 Millionen Euro ausgeschüttet oder in die nächste Runde übertragen wird. Glücksspiel birgt dabei immer das Risiko einer Abhängigkeit.
In der Freitags-Ausspielung des Eurojackpots wurden am Abend die Gewinnzahlen gezogen. Sie lauten 5, 34, 35, 42, 46, die beiden „Eurozahlen“ sind die 3 und 5. Diese Angaben sind ohne Gewähr.

Jackpot mit hohen Gewinnsummen

Beim Eurojackpot wird für jede Ziehung ein Jackpot in Höhe von mindestens 10 Millionen Euro garantiert. Wird dieser nicht gewonnen, wächst der Jackpot bis zu einer Begrenzung von 120 Millionen Euro an. Wenn der Jackpot dann noch immer nicht geknackt ist, wird der Mehrbetrag in die Gewinnklasse 2 überwiesen, dort reichen „5 Richtige“ und eine richtig getippte „Eurozahl“.

Extrem geringe Gewinnwahrscheinlichkeit

Die Gewinnwahrscheinlichkeit in der Gewinnklasse 1, also beim eigentlichen „Eurojackpot“, liegt bei 1:140 Millionen. Glücksspiel kann süchtig machen.

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Lars Klingbeil

Ifo-Chef Fuest warnt: Letzte Chance für Wirtschaftsreformen

von Hasepost Redaktion 22. Mai 2026

Ifo-Präsident Clemens Fuest hat die Bundesregierung zu raschen Wirtschaftsreformen aufgefordert und von einer letzten Chance in diesem Sommer gesprochen. Trotz eines leichten Anstiegs des Ifo-Geschäftsklimaindex sieht er Deutschland in einer tiefen Wirtschaftskrise. Ein Jahr nach Amtsantritt von Bundeskanzler Friedrich Merz fällt seine Bilanz ernüchternd aus, die Staatsfinanzen sieht er auf "Crashkurs".

Letzte Chance für Reformen im Sommer

Ifo-Präsident Clemens Fuest hat die Bundesregierung eindringlich zu schnellen wirtschaftspolitischen Weichenstellungen aufgefordert. Es sei wahrscheinlich die letzte Chance dieser Regierung, jetzt im Sommer mit Reformen zu kommen, sagte Fuest dem „Handelsblatt“. Ein Jahr nach Amtsantritt von Bundeskanzler Friedrich Merz zog er eine ernüchternde Bilanz und kritisierte, die erhoffte Wachstumsstrategie sei ausgeblieben.

Warnung vor tiefer Wirtschaftskrise und Haushaltsrisiken

Der leichte Anstieg des Ifo-Geschäftsklimaindex von 84,5 auf 84,9 Punkte im Mai täusche darüber hinweg, dass Deutschland in einer tiefen Wirtschaftskrise stecke. „Unsere Wirtschaftsleistung ist heute so hoch wie 2019. Sieben Jahre Stagnation – das hat es noch nie gegeben in der Geschichte der Bundesrepublik“, sagte Fuest dem „Handelsblatt“. Zugleich warnte er vor einer gefährlichen Haushaltspolitik und erklärte: „Wir sind derzeit bei den Staatsfinanzen auf einem Crashkurs.“

Deutschland als "Epizentrum des zweiten Chinaschocks"

Fuest teilt nach eigenen Worten die Einschätzung des britischen Thinktanks Centre for European Reform, der Deutschland als „Epizentrum des zweiten Chinaschocks“ bezeichnet. Als warnendes Beispiel nannte er Italien: „Italien hat sich von diesem Chinaschock nie erholt.“
Zur Debatte um Volkswagen, das erwägt, chinesisch entwickelte Elektroautos in deutschen Werken zu bauen, äußerte sich Fuest pragmatisch. „Vielleicht muss man auch froh sein, wenn es überhaupt noch Produktion in Deutschland gibt“, sagte er dem „Handelsblatt“.

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Eurofighter Typhoon

Nato-General warnt: Bürokratie gefährdet Europas Rüstungsfähigkeit

von Hasepost Redaktion 22. Mai 2026

Die Rüstungsproduktion in Deutschland und anderen Nato-Staaten wird nach Einschätzung von Nato-General Markus Laubenthal durch zu viele Auflagen gebremst. In einem Gastbeitrag für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ) warnt er, die Langsamkeit der Produktion sei das größte Risiko für Europas Abschreckung und Verteidigung. Laubenthal fordert weniger Regulierung, mehr Rechtssicherheit für Unternehmen und schnellere Verfahren bei der Zertifizierung von Waffensystemen.

Nato-General warnt vor geringem Tempo der Rüstungsproduktion

Nato-General Markus Laubenthal sieht die Rüstungsproduktion in Deutschland und anderen Nato-Staaten durch umfangreiche Auflagen erheblich behindert. „Die Langsamkeit der Rüstungsproduktion, die beileibe nicht nur der Industrie anzulasten ist, ist das größte Risiko für Europas Abschreckung und Verteidigung“, schreibt Laubenthal in einem Gastbeitrag für die FAZ.
Der General warnt, der Westen laufe Gefahr, von seinen Gegnern übertroffen zu werden – in Produktion, Skalierung und Tempo. Europa bremse sich an entscheidenden Stellen immer noch selbst aus. Nach seiner Darstellung drohen dadurch Nachteile gegenüber Staaten, die schneller und mit weniger Auflagen produzieren.

Forderung nach weniger Auflagen und mehr Ausnahmegenehmigungen

Laubenthal fordert, Auflagen und Berichtspflichten zu reduzieren und stattdessen mehr Ausnahmegenehmigungen zu erteilen. Es brauche „mehr Ausnahmegenehmigungen für den schnellen Bau von Produktionsstraßen oder Munitionsanlagen“, so der General in der FAZ. Verteidigungsrelevante Unternehmen benötigten Rechtssicherheit, um Flexibilisierungen des EU-Arbeitsrechts vollständig zu nutzen und Produktionskapazitäten maximal auszuschöpfen.
Auch verteidigungskritische Rohstoffe und Chemikalien würden nach seinen Worten weiterhin „mit Regulierungslogiken aus Friedenszeiten“ behandelt. Das verstärke Abhängigkeiten von Lieferketten, deren Stabilität nicht zu kontrollieren sei, bemängelte der General in seinem Beitrag. In der gleichen Logik seien Deutschland und die übrigen Nato-Staaten befangen, wenn es um die Zertifizierung von Systemen gehe, die sich bereits in der Ukraine im Einsatz bewährten. „Das verzögert, wenn nicht die ganze Einführung, zumindest die rasche Ausbildung unserer Streitkräfte“, so Laubenthal in der FAZ.

Beispiel Drohnen und Signal an Russland

An einem konkreten Beispiel verdeutlicht Laubenthal seinen Ansatz. Es sei nicht damit getan, 250.000 Drohnen zu bestellen und einzulagern, so der General weiter. Die Kapazität dafür müsse vorgehalten werden, und jedes Jahr müssten einige Tausend Drohnen für die Truppe zum Üben eingesetzt werden. Das mache Eindruck auf Russland, argumentiert Laubenthal.
Laubenthal ist Chief of Staff SHAPE bei der Nato und damit einer der ranghöchsten deutschen Offiziere in der Allianz. Als Chief of Staff im Supreme Headquarters Allied Powers Europe (SHAPE) im belgischen Mons leitet er den Stab des Obersten Alliierten Befehlshabers Europa (SACEuro), der für alle militärischen Operationen der Allianz verantwortlich ist.

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22. Mai 2026 0 Kommentare
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Einen Blick in die Ausbildungswerkstatt bei Häcker Küchen warfen (v.l.): Uwe Klingenhagen, Werksleiter Werk 5 Venne, Rebecca Priemer, Leiterin Young Talents, Stephan Fänger, Ausbilder Werk 5 Venne, Axel Fuchs, Ausbildungsregion Osnabrück, Lars Hellmers, Vorstand der MaßArbeit und 1. Vorsitzender der Ausbildungsregion Osnabrück, und Susanne Steininger, Geschäftsführerin der Ausbildungsregion und Bereichsleiterin Übergangsmanagement MaßArbeit./Foto: Miriam Loeskow-Bücker / MaßArbeit

Häcker Küchen ist 1000. Betrieb auf der Internet-Plattform der Ausbildungsregion Osnabrück

von Hasepost 22. Mai 2026

„Wir freuen uns sehr, dass das Unternehmen Häcker Küchen dabei ist und die Vorteile der Plattform nutzt“, betonte Lars Hellmers, Vorstand der MaßArbeit und 1. Vorsitzender der Ausbildungsregion Osnabrück. Mit einem Rundgang durch die Produktionshallen und einem Besuch der Ausbildungswerkstatt hat die Ausbildungsregion den Betrieb in Ostercappeln-Venne gewürdigt. Das Unternehmen ist der 1000. eingetragene Ausbildungsbetrieb auf der Internet-Plattform der Ausbildungsregion Osnabrück – ein Meilenstein für die Initiative, die junge Menschen und Unternehmen zusammenbringen will.

Hilfe bei gezielter Berufswahl

Zwischen Maschinen, Werkbänken und engagierten Auszubildenden wurde schnell deutlich, worum es bei der Ausbildungsregion geht: konkrete Einblicke, persönliche Kontakte und Perspektiven für beide Seiten. „Dass sich inzwischen mehr als 1000 Betriebe auf der Plattform präsentieren, ist eine wirklich tolle Entwicklung“, sagte Lars Hellmers, der sich auch im Namen des gesamten Vereins für das Engagement bedankte. Das Internetportal für die Ausbildungsregion Osnabrück fasst die regionalen Angebote zur beruflichen Orientierung in Stadt und Landkreis Osnabrück übersichtlich zusammen und hilft bei der gezielten Berufswahl. Die regionalen Akteure und Kooperationspartner Stadt Osnabrück, Landkreis Osnabrück, Agentur für Arbeit, Regionales Landesamtes für Schule und Bildung, Handwerkskammer, Industrie- und Handelskammer, Landwirtschaftskammer, Jobcenter und MaßArbeit setzen sich gemeinsam für ein abgestimmtes Vorgehen ein, um allen Jugendlichen die berufliche Eingliederung in Ausbildung und Arbeit zu ermöglichen. 2024 wurde der Verein Ausbildungsregion Osnabrück e.V. gegründet, um weitere Betriebe als Mitglieder zu gewinnen und das Netzwerk weiter zu stärken. „Unser gemeinsames Ziel ist es, unsere Unternehmen und unsere Jugendlichen für die Region zusammenzubringen“, so Lars Hellmers.

Nachwuchskräfte erreichen und unterstützen

„Für uns ist die Ausbildungsregion eine tolle Möglichkeit, uns als Betrieb vorzustellen und potenzielle Nachwuchskräfte zu erreichen“, freute sich Uwe Klingenhagen, Werksleiter Werk 5 Venne. Neben der Plattform verwies Lars Hellmers auch auf konkrete Unterstützungsangebote der MaßArbeit für Unternehmen: vom ArbeitgeberService über Sprachförderung bis hin zum Migrationszentrum. „Dass wir hier so eng mit der Wirtschaftsförderung des Landkreises, WIGOS, zusammenarbeiten, ist ein großer Vorteil und keineswegs selbstverständlich. Die Themen Wirtschaft und Arbeit sind unter einem Dach vereint.“ Auch Susanne Steininger, Geschäftsführerin der Ausbildungsregion und Bereichsleiterin Übergangsmanagement bei der MaßArbeit, sieht in der Kooperation großes Potenzial. „Jeder junge Mensch ist eine Fachkraft von morgen. Wir unterstützen dabei, dass Ausbildung gelingt – und dass junge Menschen in den Betrieben bleiben. Gleichzeitig stehen wir als MaßArbeit Unternehmen zur Seite, wenn es einmal Schwierigkeiten gibt.“  Bei Häcker Küchen wird Ausbildung seit Jahren großgeschrieben, wie Rebecca Priemer, Leiterin Young Talents, erläuterte: „Aktuell sind 70 Auszubildende im Unternehmen tätig, in Venne zwölf. Ausgebildet wird in elf Bildungsgängen – von klassischen Ausbildungsberufen bis hin zu dualen Studiengängen. In Venne liegt der Fokus auf der Ausbildung zum Holzmechaniker bzw. zur Holzmechanikerin. „Wir freuen uns daher auf junge Talente, die unser Team ab August verstärken möchten.“ Den Auszubildenden werde viel geboten, so Rebecca Priemer weiter: Azubi-Cars zur privaten Nutzung, Notenprämien für gute Leistungen und ein Zuschuss zum Mittagessen gehören zum Paket.

„Best Place to Learn“ Zertifikat

„Wir engagieren uns zudem stark in der Berufsorientierung, etwa mit Berufsfelderkundungstagen oder Werksbesichtigungen für Schülerinnen und Schüler. Das möchten wir künftig noch weiter ausbauen.“ Seit 2025 ist das Unternehmen zertifiziert als „Best Place to Learn“. Mehrfach sei das Unternehmen für hohe Ausbildungsstandards und nachhaltige Nachwuchsförderung ausgezeichnet worden. Im Juni will sich Häcker Küchen auch auf der von der Servicestelle Schule-Wirtschaft der MaßArbeit organisierten Messe Zukunft-Ausbildung-Karriere (ZAK) im Wittlager Land präsentieren: „Diese Chance wollen wir nutzen, um auf uns als Ausbildungsbetrieb aufmerksam zu machen, aber auch, um Kontakte zu anderen Unternehmen in der Region zu knüpfen und unser Netzwerk zu erweitern“, betonte Rebecca Priemer.  Das Unternehmen mit 200 Mitarbeitenden am Standort Venne und insgesamt rund 2000 Beschäftigten verbindet nach eigenen Angaben moderne Produktionstechnologie mit einer praxisnahen Ausbildung in einem der modernsten Standorte der Küchenmöbelproduktion. Mehr als 200 Küchen werden pro Tag in dem Venner Werk produziert.  „Wir bieten jungen Menschen zukunftssichere Perspektiven in der Industrie“, sagte Werksleiter Uwe Klingenhagen. Er machte deutlich, wie wichtig der Nachwuchs für das Unternehmen ist. „Unsere Auszubildenden sind die Säulen in den Abteilungen.“ Viele Mitarbeitende hätten selbst einmal als Azubis begonnen und sich im Unternehmen weiterentwickelt – „bis hinein in die Geschäftsführung“. Häcker Küchen biete den Auszubildenden sehr gute Übernahmechancen, dennoch bleibe die Suche nach geeigneten Bewerberinnen und Bewerbern eine Herausforderung. „Wir suchen kontinuierlich junge Leute, die über den Tellerrand schauen.“ Für die Ausbildungsregion Osnabrück ist genau das ein zentraler Ansatzpunkt. „Eine Ausbildung ist der erste Schritt auf der Karriereleiter“, betonte Lars Hellmers. „Und man kann damit sehr weit kommen.“ 

22. Mai 2026 0 Kommentare
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Anzeigetafel in

Dax steigt vor Pfingsten deutlich – US-Börsen auf Rekordkurs

von Hasepost Redaktion 22. Mai 2026

Vor dem Pfingstwochenende ist an den deutschen Börsen die Kauflaune deutlich gestiegen. Der Dax legte am Freitag spürbar zu und schloss klar im Plus, während auch die US-Märkte neue Höchststände markierten. Einzelwerte wie Infineon, Deutsche Post und Symrise zählten zu den Favoriten, während Dividendenabschläge einige Titel belasteten. Der Euro zeigte sich zum Wochenschluss etwas schwächer gegenüber dem US-Dollar.
Der deutsche Leitindex Dax ist am Freitag mit einem deutlichen Plus aus dem Handel gegangen. Zum Xetra-Handelsschluss standen 24.889 Punkte auf der Anzeigetafel im Frankfurter Börsensaal, das waren 1,2 Prozent mehr als am Donnerstagnachmittag. Für Börsianer steht allerdings kein langes Wochenende bevor, denn am Montag wird an den Börsen trotz Feiertags gehandelt.

Rückenwind von den US-Börsen

Kräftig mit angeschoben haben die Entwicklung an den deutschen Börsen die US-Märkte, die zu Handelsbeginn am Nachmittag deutscher Zeit ebenfalls zulegten und dabei teils neue Rekordhöchststände erreichten. Selbst US-Präsident Donald Trump feierte noch während des vorbörslichen Handels um kurz nach 7 Uhr US-Ostküstenzeit auf seiner Plattform Truth Social einen „New Stock Marked Record“.

Infineon, Deutsche Post und Symrise gefragt

Besonders gefragt waren in Deutschland am Freitag Papiere von Infineon, die bis kurz vor Handelsschluss über acht Prozent nach oben schossen. Die Meldung, dass Infineon vorerst keine neuen Fabriken bauen will, tat dem keinen Abbruch. Ebenfalls oben auf der Einkaufsliste am Freitag: Deutsche Post und Symrise, beide zu diesem Zeitpunkt um die vier Prozent im Plus.

Dividendenabschläge am Tabellenende und schwächerer Euro

Die Werte am Ende der Tabelle waren keine richtigen Verlierer, die Papiere wurden mit Ex-Dividende gehandelt, Anleger hatten dafür über Nacht also eine Ausschüttung bekommen. Vonovia-Aktien ließen deswegen bis kurz vor Xetra-Schluss über fünf Prozent nach, die beiden Fresenius-Titel wurden mit Abschlägen um die drei Prozent gehandelt.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagnachmittag etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1602 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8619 Euro zu haben.

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Google-Logo (Archiv)

EU plant Rekordstrafe gegen Google wegen DMA-Verstößen

von Hasepost Redaktion 22. Mai 2026

Die EU-Kommission steht nach einem Medienbericht kurz vor der Verhängung einer Rekordstrafe gegen Google wegen mutmaßlicher Verstöße gegen das neue Digitalgesetz. Demnach soll das Verfahren gegen den US-Konzern und seine Mutter Alphabet weitgehend abgeschlossen sein, eine offizielle Entscheidung werde vor der Sommerpause erwartet. Die Strafzahlung soll sich im hohen dreistelligen Millionenbereich bewegen und wäre damit die bislang höchste Sanktion nach dem Digital Markets Act.

Verfahren gegen Google steht vor dem Abschluss

Nach Informationen des „Handelsblatt“ aus „Kommissionskreisen“ steht ein Verfahren der EU gegen Google und dessen Mutterkonzern Alphabet kurz vor dem Abschluss. Konkret wirft die EU dem Unternehmen vor, in seiner Online-Suche eigene Dienste zu bevorzugen und Wettbewerber damit zu benachteiligen. Die zuständigen Beamten der EU-Kommission wollen dem Bericht zufolge eine Strafe im hohen dreistelligen Millionenbereich verhängen. Das letzte Wort habe jedoch Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.
Die Entscheidung solle noch vor der Sommerpause offiziell verkündet werden, sagten Insider dem „Handelsblatt“. Dabei werde es sich um die höchste Strafe handeln, die die EU bisher bei einem Verstoß gegen das neue Gesetz für digitale Dienste (Digital Markets Act, DMA) verhängt habe.

Höchststrafe deutlich verfehlt

Die EU-Kommission kann bei Verstößen gegen den DMA eine Strafe von bis zu zehn Prozent des globalen Jahresumsatzes eines Unternehmens anordnen. Dieser lag bei Google 2025 bei 400 Milliarden Dollar. Nach dem „Handelsblatt“-Bericht soll die nun anvisierte Strafe jedoch deutlich unter diesem Höchstmaß bleiben.
Als Grund dafür nennt die Zeitung Zugeständnisse, die Google der Kommission in mehreren Punkten gemacht habe. Gleichzeitig erwartet die EU weitere Schritte des Konzerns, etwa bei der sogenannten „KI-Übersicht“.

Intensive Gespräche über weitere Zugeständnisse

Die Verhandlungen zwischen der EU und Google dauern laut „Handelsblatt“ an. „Deswegen führen unsere Dienststellen derzeit intensive Gespräche mit Google über künftige Lösungen zur Einhaltung der Vorschriften“, sagte ein Kommissionssprecher dem „Handelsblatt“. Die Gespräche zielen demnach darauf ab, zusätzliche Zugeständnisse zu erreichen, um die Vorgaben des Digital Markets Act vollständig umzusetzen.

✨ mit KI bearbeitet

22. Mai 2026 0 Kommentare
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