Vor dem Pfingstwochenende ist an den deutschen Börsen die Kauflaune deutlich gestiegen. Der Dax legte am Freitag spürbar zu und schloss klar im Plus, während auch die US-Märkte neue Höchststände markierten. Einzelwerte wie Infineon, Deutsche Post und Symrise zählten zu den Favoriten, während Dividendenabschläge einige Titel belasteten. Der Euro zeigte sich zum Wochenschluss etwas schwächer gegenüber dem US-Dollar.
Der deutsche Leitindex Dax ist am Freitag mit einem deutlichen Plus aus dem Handel gegangen. Zum Xetra-Handelsschluss standen 24.889 Punkte auf der Anzeigetafel im Frankfurter Börsensaal, das waren 1,2 Prozent mehr als am Donnerstagnachmittag. Für Börsianer steht allerdings kein langes Wochenende bevor, denn am Montag wird an den Börsen trotz Feiertags gehandelt.
Rückenwind von den US-Börsen
Kräftig mit angeschoben haben die Entwicklung an den deutschen Börsen die US-Märkte, die zu Handelsbeginn am Nachmittag deutscher Zeit ebenfalls zulegten und dabei teils neue Rekordhöchststände erreichten. Selbst US-Präsident Donald Trump feierte noch während des vorbörslichen Handels um kurz nach 7 Uhr US-Ostküstenzeit auf seiner Plattform Truth Social einen „New Stock Marked Record“.
Infineon, Deutsche Post und Symrise gefragt
Besonders gefragt waren in Deutschland am Freitag Papiere von Infineon, die bis kurz vor Handelsschluss über acht Prozent nach oben schossen. Die Meldung, dass Infineon vorerst keine neuen Fabriken bauen will, tat dem keinen Abbruch. Ebenfalls oben auf der Einkaufsliste am Freitag: Deutsche Post und Symrise, beide zu diesem Zeitpunkt um die vier Prozent im Plus.
Dividendenabschläge am Tabellenende und schwächerer Euro
Die Werte am Ende der Tabelle waren keine richtigen Verlierer, die Papiere wurden mit Ex-Dividende gehandelt, Anleger hatten dafür über Nacht also eine Ausschüttung bekommen. Vonovia-Aktien ließen deswegen bis kurz vor Xetra-Schluss über fünf Prozent nach, die beiden Fresenius-Titel wurden mit Abschlägen um die drei Prozent gehandelt.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagnachmittag etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1602 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8619 Euro zu haben.
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