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Anton Hofreiter

Hofreiter wirft Scholz Fehleinschätzung zum EU-Gipfel vor

von Hasepost Redaktion 19. März 2026

Der Vorsitzende des Europaausschusses im Bundestag, Anton Hofreiter (Grüne), hat scharfe Kritik an Bundeskanzler Friedrich Merz geübt. Anlass ist eine Aussage des Kanzlers zum heute beginnenden EU-Gipfel, bei dem nach seiner Darstellung Europas Wettbewerbsfähigkeit im Fokus stehen soll. Hofreiter hält diese Einschätzung für realitätsfern und verweist auf andere, aus seiner Sicht vorrangige Themen auf europäischer Ebene.

Kritik an Schwerpunktsetzung beim EU-Gipfel

Anton Hofreiter (Grüne)
Nach Auffassung Hofreiters werden beim Gipfel andere Fragen im Vordergrund stehen. „Es wird offensichtlich um andere Dinge hauptsächlich gehen. Die Punkte zum sogenannten Bürokratieabbau sind bereits eigentlich alle geeinigt und müssen nur noch unterschrieben werden“, so der Ausschussvorsitzende weiter bei RTL und ntv.

„Deutlich wichtigere Dinge zu tun“

Mit Blick auf die aktuelle weltpolitische Lage erwartet Hofreiter von den Staats- und Regierungschefs der EU andere Prioritäten. Die Staats- und Regierungschefs der EU seien nicht „so irre“, sich in den Zeiten des Krieges von Russland gegen die Ukraine und in den Zeiten des Krieges der USA und Israel gegen den Iran vor allem mit Bürokratieabbau zu beschäftigen, sagte er den Sendern RTL und ntv.
Hofreiter betonte zugleich, dass er Erleichterungen für Unternehmen und Verwaltungen grundsätzlich nicht ablehne. „Nichts gegen Bürokratieabbau, aber die haben heute deutlich wichtigere Dinge zu tun“, erklärte er gegenüber RTL und ntv.

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19. März 2026 0 Kommentare
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Studenten in

Mehr Studienanfänger, weniger Azubis: Bildungswege 2025 im Wandel

von Hasepost Redaktion 19. März 2026

Im Jahr 2025 haben in Deutschland rund 1,9 Millionen Menschen eine berufliche oder akademische Ausbildung begonnen oder einen Weg zum Erwerb einer Hochschulzugangsberechtigung eingeschlagen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts (Destatis) blieb die Gesamtzahl der Anfängerinnen und Anfänger damit nahezu unverändert gegenüber 2024. Während mehr Menschen ein Studium aufnahmen, ging die Zahl der neuen Auszubildenden zurück. Im Übergangsbereich zwischen Schule und Berufsausbildung setzte sich der Anstieg der Teilnehmerzahlen fort.

Weniger Ausbildungsanfänger, mehr Studienanfänger

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag nach vorläufigen Ergebnissen der integrierten Ausbildungsberichterstattung mitteilte, blieb die Anfängerzahl in den betrachteten Bildungsbereichen im Jahr 2025 nahezu unverändert gegenüber dem Jahr 2024 (+0,1 Prozent oder +1.100 Personen). Von den insgesamt 1,9 Millionen Personen haben im Jahr 2025 rund 688.200 nach Abschluss der Sekundarstufe I eine Berufsausbildung begonnen, das waren 1,2 Prozent oder 8.200 Personen weniger als im Jahr 2024. Demgegenüber stieg die Zahl der Personen, die nach Abschluss der Sekundarstufe II ein Hochschulstudium aufnahmen, im Vorjahresvergleich um 1,6 Prozent oder 7.700 auf rund 502.300 Personen.
Rund 463.800 Schüler haben 2025 den Weg zum Abitur beziehungsweise zum Erwerb einer Hochschulzugangsberechtigung eingeschlagen – entweder in gymnasialen Oberstufen oder an beruflichen Schulen. Hier gab es nach den Angaben von Destatis keine Veränderung gegenüber dem Vorjahr.

Anstieg im Übergangsbereich setzt sich fort

Rund 262.200 junge Menschen begannen im Jahr 2025 ein Bildungsprogramm im Übergangsbereich zwischen Schule und Berufsausbildung. Die Anfängerzahl in diesen Bildungsprogrammen nahm damit gegenüber 2024 um 0,7 Prozent oder 1.700 Personen zu und stieg bereits im vierten Jahr in Folge, wie das Statistische Bundesamt erläuterte. 61 Prozent der Anfänger im Übergangsbereich waren männlich. Ziel der Programme des Übergangsbereichs ist nach den Angaben von Destatis der Erwerb beruflicher Grundkenntnisse, das Erlernen der deutschen Sprache oder das Nachholen eines Schulabschlusses.

Entwicklung bei Ausländerinnen und Ausländern

Nachdem die Zahl von Anfängern mit ausländischer Staatsangehörigkeit im Jahr 2024 in allen Sektoren deutliche Zuwächse verzeichnet hatte, war dies im Jahr 2025 nicht mehr der Fall, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Weiterhin hohe Anstiege gab es nur noch in zwei Bereichen: So begannen 132.500 Ausländer eine Berufsausbildung, das waren elf Prozent oder 13.500 mehr als im Vorjahr. Mit 49.900 Personen begannen zudem sieben Prozent oder 3.400 mehr Ausländer ein Programm zum Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung als im Jahr 2024.
Die Zahl der ausländischen Studienanfänger wuchs im Jahr 2025 gegenüber 2024 hingegen nur noch um 1,7 Prozent oder 2.400 auf 148.100 Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit. Im Übergangsbereich zwischen Schule und Berufsausbildung (Integration in Ausbildung) sank die Anfängerzahl unter den Ausländern sogar leicht um 1,1 Prozent oder 1.200 auf 108.500 Personen.
Die Zuwächse der ausländischen Bildungsteilnehmer in den drei genannten Sektoren dürften „wie bereits in den Vorjahren vorrangig auf nach Deutschland zugewanderte Jugendliche und junge Erwachsene zurückzuführen sein, die sukzessive in die verschiedenen Sektoren des deutschen Bildungssystems einmünden“, so die Statistiker vom Statistischen Bundesamt.

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Seniorin mit

Studie: Viele arme Pflegebedürftige zu Hause ohne Sozialhilfe

von Hasepost Redaktion 19. März 2026

Nur ein kleiner Teil der zu Hause gepflegten Menschen mit Anspruch auf Sozialhilfe erhält diese tatsächlich, während in Pflegeheimen deutlich häufiger Sozialhilfe gezahlt wird. Eine Studie im Auftrag des Paritätischen Gesamtverbands zeigt zudem erhebliche regionale Unterschiede beim Zugang zur „Hilfe zur Pflege“ und spricht von einem starken Einfluss des Wohnorts auf die Unterstützung Pflegebedürftiger.
2023 wurden in Deutschland insgesamt 4,9 Millionen Menschen zu Hause gepflegt. Nach Berechnungen eines Teams um den Rechtswissenschaftler und Pflegeexperten Thomas Klie, über deren Ergebnisse der „Spiegel“ berichtet, hatten darunter schätzungsweise rund 390.000 armutsbetroffene Personen einen Anspruch auf die „Hilfe zur Pflege“, eine Form der Sozialhilfe, weil Einkommen und Vermögen zusammen mit den Leistungen der Pflegeversicherung nicht ausreichten, um ihre Bedarfe zu decken. Tatsächlich erhielten jedoch nur rund 76.000 Menschen diese Unterstützung, also knapp ein Fünftel der Anspruchsberechtigten.

Regionale Unterschiede beim Zugang zur Sozialhilfe

Bei den Zahlen handelt es sich laut Studie um Ergebnisse von Modellrechnungen auf der Basis der Pflegestatistik sowie von Daten zur Grundsicherung im Alter. Demnach hängt es stark vom Wohnort ab, ob Bedürftige die ihnen zustehende Sozialhilfe erhalten oder nicht. Im Saarland liegt der Anteil der zu Hause Gepflegten mit Anspruch, die tatsächlich Sozialhilfe beziehen, mit rund einem Zehntel am niedrigsten, in Sachsen-Anhalt ist es etwas mehr als ein Fünftel. In Hamburg bezieht rund jede dritte zu Hause gepflegte Person mit einem Anspruch Sozialhilfe.
„Derzeit entscheidet die Postleitzahl darüber, wie gut Pflegebedürftige zu Hause unterstützt werden“, sagte Joachim Rock, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbands, laut „Spiegel“. Der Verband hatte die Studie in Auftrag gegeben.

Statistisches Dunkelfeld bei häuslicher Pflege

Die Autoren der Studie weisen darauf hin, dass ihre Rechnungen mit großen Unsicherheiten behaftet sind. Das liegt daran, dass über die häusliche Pflege nur sehr wenige belastbare amtliche Statistiken erhoben werden, insbesondere wenn sie ausschließlich oder überwiegend durch Angehörige erfolgt. Die häusliche Pflege finde „in hohem Maße in einem statistischen Dunkelfeld“ statt, heißt es in der Auswertung. Über die finanzielle und soziale Lage der Bedürftigen und ihrer Pflegenden sei sehr wenig bekannt.

Belege aus den amtlichen Statistiken und Forderungen

In den amtlichen Statistiken sehen die Studienautoren dennoch einen Beleg dafür, dass viele zu Hause Gepflegte trotz Anspruch keine Sozialhilfe erhalten und dass dies stark vom Wohnort abhängt. In Berlin und Hamburg werden von allen Pflegebedürftigen, die Sozialhilfe erhalten, 45 beziehungsweise 42 Prozent zu Hause gepflegt. In allen anderen Bundesländern liegt dieser Anteil zwischen 9 und 23 Prozent. Der Paritätische Gesamtverband fordert daher unter anderem, häuslich Gepflegte intensiver zu beraten.

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Polizisten (Archiv)

Polizei rüstet sich für bevorstehende Castortransporte in NRW

von Hasepost Redaktion 19. März 2026

Die Gewerkschaft der Polizei NRW (GdP NRW) rechnet mit einem baldigen Start der Castortransporte von Jülich nach Ahaus und sieht die Polizei organisatorisch vorbereitet. Gleichzeitig bewerten GdP und NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) den Einsatz als unerwünscht, aber unvermeidbar, während mit einem großen Polizeiaufgebot und möglichem Widerstand von Castorgegnern gerechnet wird.

GdP NRW erwartet baldigen Beginn der Castortransporte

Die Gewerkschaft der Polizei NRW (GdP NRW) richtet sich darauf ein, dass die Castortransporte von Jülich nach Ahaus unmittelbar bevorstehen. „Dass der Starttermin für den ersten Transport jetzt nicht mehr Wochen entfernt in der Zukunft liegt – das ist allen Beteiligten klar“, sagte Patrick Schlüter, Landeschef der GdP NRW, der „Rheinischen Post“ (Donnerstagsausgabe).
Ein mitbestimmtes Strahlenschutz- und Arbeitssicherheitskonzept liege im Polizeipräsidium Münster vor. Die dort festgelegten Regelungen gingen deutlich über die gesetzlichen Anforderungen hinaus. „Deswegen sind wir als GdP NRW damit zufrieden – auch wenn wir diesen Einsatz natürlich weiter für unnötig halten“, erklärte Schlüter der „Rheinischen Post“.

Innenminister Reul: „Arbeit der Polizei ist kein Wunschkonzert“

Ähnlich äußerte sich NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU). „Wenn es nach mir ginge, könnte ich auf die anstehenden Castortransporte gerne verzichten. Aber die Arbeit der Polizei ist kein Wunschkonzert. Wir können uns die Einsätze nicht aussuchen“, sagte der Minister der „Rheinischen Post“.
Der Schutz von Castortransporten sei eine große Herausforderung. Doch die Polizei habe die notwendige Erfahrung und das Potenzial, um solche Einsätze effizient und sicher durchzuführen – auch mit Demonstrationen, die ebenfalls geschützt werden. „Die Polizei wird ihre Arbeit erledigen und diesen Einsatz professionell durchführen. Ihre Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass der Transport sicher vonstattengeht. Nicht mehr und nicht weniger“, so Reul gegenüber der „Rheinischen Post“.

Unklare Protestlage und großes Polizeiaufgebot

Die Frage, inwieweit es massive Gegenwehr geben wird, bezeichnete GdP-Landeschef Schlüter als Black Box. „Klar ist: Es wäre der Super-Gau, wenn es Castorgegnern gelänge, den Transport unterwegs zu stoppen“, sagte er der „Rheinischen Post“. Man wisse um die Radikalität derjenigen, die in Lützerath aktiv waren. „Wir wissen auch, dass die Szene sehr schnell mobilisieren kann. Die Polizei hat ein Auge drauf, beobachtet sehr genau“, so Schlüter.
Schlüter bezeichnete es als richtig, hier erst einmal „mit großem Besteck“ loszulegen. „Wir als GdP rechnen mit Größenordnungen von 3.500 bis zu 4.500 Einsatzkräften. Zum Vergleich: Bei einem Derby von Dortmund gegen Schalke oder Mönchengladbach gegen Köln sind üblicherweise 2500 bis 3000 Beamte im Einsatz“, sagte er der „Rheinischen Post“.

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Lars Klingbeil

Klingbeil prüft Übergewinnsteuer auf Ölkonzerne zur Pendlerentlastung

von Hasepost Redaktion 19. März 2026

Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) lässt derzeit prüfen, ob eine „Übergewinnsteuer“ auf Krisenprofite der Mineralölkonzerne eingeführt werden kann. Mit den möglichen Einnahmen sollen laut einem Bericht des „Spiegel“ vor allem Berufspendler entlastet werden. Die geplante Abgabe orientiert sich an einer bereits 2022 genutzten Regelung während der Energiekrise.

Prüfung einer EU-weiten Lösung

Lars Klingbeil lässt nach Informationen des Magazins „Spiegel“ die Einführung einer „Übergewinnsteuer“ zusammen mit vergleichbaren Maßnahmen durchrechnen. Profitieren sollen davon insbesondere Berufspendler, wie der „Spiegel“ berichtet. Der Vizekanzler hofft demnach auf eine entsprechende Regelung der EU-Kommission. Deren Aufgabe sei es, „eine für alle 27 Mitgliedstaaten geltende Lösung vorzuschlagen“, heißt es dazu aus dem Ministerium.
Schon jetzt spürten viele Menschen deutlich die wirtschaftlichen Auswirkungen des Iran-Krieges, so die Vertrauten von Klingbeil. Die stark gestiegenen Kraftstoffpreise träfen insbesondere Pendler, Familien und kleine Betriebe hart.

Anknüpfung an frühere Energiekrisen-Regelung

Die geplante „Übergewinnsteuer“ orientiert sich an einer Regelung, die es auf dem Höhepunkt der Energiekrise nach dem Angriff auf die Ukraine durch Russland im Jahre 2022 bereits gab. Damals erhob der Staat bei Preisen, die 20 Prozent höher lagen als der Durchschnittspreis der vorangegangenen zwei Jahre, eine Steuer von 33 Prozent. Die zeitlich begrenzte Maßnahme brachte dem Bund über zwei Milliarden Euro ein.

Entlastung für Pendler im Blick

Klingbeil plant nach Informationen des Magazins, mit den Erlösen der „Übergewinnsteuer“ die Pendlerpauschale anzuheben. Der Finanzminister dürfte darauf hoffen, dass die an diesem Donnerstag in Brüssel zusammenkommenden Regierungschefs der 27 EU-Mitgliedsländer über das Thema sprechen.

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Autobahn (Archiv)

CDU-Arbeitnehmerflügel fordert höhere Pauschalen für Dienstfahrten und Pendler

von Hasepost Redaktion 19. März 2026

Die Arbeitnehmerflügel von CDU und CSU fordern angesichts gestiegener Benzinpreise ein umfassendes „Paket für berufliche Mobilität“, um die arbeitende Bevölkerung finanziell zu entlasten. Im Zentrum stehen eine höhere steuerfreie Erstattung für Dienstreisen mit dem privaten Pkw und eine neue steuerfreie Mobilitätspauschale als tarifliches Instrument.

Christlich-soziale Arbeitnehmer fordern Entlastung

Um die arbeitende Bevölkerung zu entlasten, die finanziell besonders unter den zuletzt stark gestiegenen Benzinpreisen leidet, schlagen die Arbeitnehmerflügel von CDU und CSU ein „Paket für berufliche Mobilität“ vor. „Konkret wollen wir Dienstreisen mit dem privaten Pkw entlasten sowie eine steuerfreie Mobilitätspauschale als Tarifinstrument einführen“, sagten Dennis Radtke, der Vorsitzende der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft, und Volker Ullrich, der Chef der Christlich-Sozialen Arbeitnehmerunion, dem „Tagesspiegel“ (Donnerstagsausgabe).
Die beiden Vertreter des christlich-sozialen Parteiflügels begrüßen, dass die Pendlerpauschale ganz unabhängig vom Iran-Krieg bereits mit dem Jahreswechsel auf 38 Cent pro Kilometer angehoben worden ist für den Weg von und zur Arbeit. „Diese Logik muss auch dort gelten, wo Beschäftigte im Auftrag ihres Arbeitgebers mit dem privaten Pkw unterwegs sind“, fordern Radtke und Ullrich laut „Tagesspiegel“, da ihnen zufolge rund 27 Prozent der Dienstreisen mit dem eigenen Auto stattfinden, dafür aber nur 30 Cent als steuerfreie Erstattung angesetzt werden dürfen.

Anpassung der Erstattung für Dienstreisen

Zwei Möglichkeiten sieht der Arbeitnehmerflügel für die Anpassung auf 38 Cent. Dies könne entweder im Bundesreisekostengesetz passieren, an dem sich das Einkommensteuerrecht orientiert, oder es werde darin auf die entsprechend hohe Pendlerpauschale verwiesen. „Das wäre nicht nur systematisch sauber, sondern vor allem gerecht“, so Radtke und Ullrich gegenüber dem „Tagesspiegel“: „Wer sein eigenes Fahrzeug für den Beruf einsetzt, verdient eine faire steuerfreie Erstattung, die sich an der tatsächlichen Belastung orientiert.“

Vorschlag für steuerfreie Mobilitätszulage

Für Pendler regen Radtke und Ullrich noch ein weiteres Instrument an: „Wo Tarifpartner Verantwortung übernehmen können, wollen wir eine steuerfreie Mobilitätszulage als tarifliches Instrument ermöglichen – gezielt für Beschäftigte mit hohen Fahrtkosten, unbürokratisch über die Arbeitgeber und ähnlich praktikabel wie die Corona-Sonderzahlungen“, erklärten sie dem „Tagesspiegel“ weiter. „Das stärkt die Tarifautonomie, schafft Lösungen nah an der betrieblichen Wirklichkeit und sorgt dafür, dass Entlastung gezielt bei Beschäftigten mit hohen Fahrtkosten ankommt.“

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Zug der Nordwestbahn (NWB) am Hauptbahnhof Osnabrück

Einschränkungen auf der Bahnlinie RE 18 zwischen Wilhelmshaven und Osnabrück vom 20. März bis 9. April

von Hasepost 19. März 2026

Aufgrund von Gleiserneuerungen der Deutschen Bahn (DB InfraGO AG) werden die Zugverbindungen der Linie RE 18 von Freitagabend, 20. März, bis Dienstag, 31. März, zwischen Osnabrück Hbf und Bramsche durch einen Ersatzverkehr mit Bussen bedient.

Zugverbindung zwischen Osnabrück und Oldenburg Hbf entfällt.

Zudem entfallen die Zwischentakte zwischen Osnabrück Hbf und Oldenburg (Oldb) Hbf zwischen den 20. März und 31. März ersatzlos. Am Mittwoch, 1. und 8. April, sowie Donnerstag, 9. April, werden einige Zugverbindungen in den späten Abend-, Nacht- und frühen Morgenstunden zwischen Oldenburg (Oldb) Hbf und Wilhelmshaven durch einen Ersatzverkehr mit Bussen bedient.

Gäste werden gebeten, sich über Ersatzmöglichkeiten zu informieren

Die Fahrgäste werden gebeten, die veränderten Fahrzeiten bei ihrer Reiseplanung zu beachten. Die Mitnahme von Fahrrädern ist in den SEV-Bussen leider nicht möglich. Die Änderungen sind im Ersatzfahrplan online zu finden und in den digitalen Auskunftsmedien einsehbar. Zudem gibt es auf der Webseite auch die Möglichkeit zum Abonnieren eines Newsletters mit individueller Streckenauswahl zur Information über geplante Baustellen.

19. März 2026 0 Kommentare
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Bushaltestelle (Archiv)

Erneuter ÖPNV-Warnstreik legt Nahverkehr in mehreren Bundesländern lahm

von Hasepost Redaktion 19. März 2026

In mehreren Bundesländern hat am Donnerstagmorgen ein erneuter Warnstreik im kommunalen Nahverkehr begonnen. Betroffen sind vor allem Bayern, Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt, während in Hessen und im Saarland die Aktionen kurzfristig abgesagt wurden. Durch die Arbeitsniederlegungen fällt ein Großteil der Bus-, U- und Straßenbahnverbindungen aus, Regionalzüge und S-Bahnen der Deutschen Bahn fahren planmäßig weiter.

Busse und Bahnen stehen vielerorts still

In zahlreichen Städten und Regionen bleiben wegen des Warnstreiks Busse, U- und Straßenbahnen in den Depots. Regionalzüge und S-Bahnen der Deutschen Bahn sind von den Arbeitsniederlegungen nicht betroffen. In einigen Regionen wie in Halle (Saale) gelten Notfahrpläne, um zumindest ein eingeschränktes Angebot sicherzustellen.
Laut Verdi handelt es sich um den dritten gemeinsamen Arbeitskampf im Rahmen der bundesweiten Tarifrunde, bei der die Arbeitsbedingungen für knapp 100.000 Beschäftigte in 150 Unternehmen verhandelt werden. In einigen Bundesländern soll der Streik mehrere Tage andauern.

Forderungen nach Entlastung und besseren Arbeitsbedingungen

Verdi hat in jedem Bundesland eigene Forderungen aufgestellt. Dazu zählen die Verkürzung der Wochenarbeitszeit und der Schichtzeiten sowie höhere Zuschläge für Nacht- und Wochenendarbeit. Ziel sei es, die Belastungen der Beschäftigten zu reduzieren und die hohe Fluktuation in den Betrieben zu stoppen, um den ÖPNV als Daseinsvorsorge zu sichern.
Die stellvertretende Verdi-Vorsitzende Christine Behle verteidigte die Streiks. „Es braucht bundesweit mehr Geld für den Nahverkehr“, sagte sie dem Fachdienst „Tagesspiegel Background“. Veränderungen erreiche man nicht, wenn nur ein einzelnes Unternehmen bestreikt werde. „Es braucht eine bundesweite Streikbewegung, die zeigt, dass es sich nicht um ein isoliertes Problem, sondern um ein strukturelles Thema der Unterfinanzierung handelt.“
Behle verweist darauf, dass die Beschäftigten nur in fünf Bundesländern mehr Geld fordern. „Im Mittelpunkt stehen ansonsten klassische Entlastungsthemen wie die Verkürzung von Schicht- und Wochenarbeitszeiten oder die Verlängerung von Ruhezeiten.“ Die Überlastung sei groß. „Derzeit gibt es hohe Krankheitsausfälle in den Verkehrsunternehmen“, so Behle. Zudem habe der ÖPNV „ehrlicherweise auch ein Attraktivitätsproblem“ – vor allem bei jungen Menschen.

Debatte um Streikrecht im Nahverkehr

Die Gewerkschafterin weist Forderungen nach Einschränkungen des Streikrechts zurück: „Wir wissen, dass ein Warnstreik Menschen hart treffen kann, gerade wenn sie in den Urlaub fliegen wollen. Aber wir reden hier von einem einzigen Streiktag und nicht davon, das Land dauerhaft in Angst und Schrecken zu versetzen.“ Streiken sei ein verfassungsrechtlich garantiertes Grundrecht und dessen Ausübung könne nicht als Missbrauch gewertet werden, so Behle.

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19. März 2026 0 Kommentare
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Blitzer an der Pagenstecherstraße in Osnabrück

Blitzer und Radarkontrollen in Osnabrueck am Donnerstag, 19. März 2026

von Redaktion HASEPOST.de 19. März 2026

Auch heute, am 19. März 2026, sind in Osnabrück wieder einige Blitzgeräte aktiv – die Standorte wurden von aufmerksamen Leser der HASEPOST gemeldet.

Blitzerstandorte und Geschwindigkeitskontrollen heute in Osnabrück:

  • Blitzer-Anhänger, Sutthauser Straße
  • Blitzer-Anhänger, Wersener Straße

Die Standorte der Geschwindigkeitskontrollen in Osnabrück wechseln täglich und sind nicht vorhersehbar. Kontrollen können überall im Stadtgebiet durchgeführt werden, ohne feste Routine. Die Angaben erfolgen ohne Gewähr auf Vollständigkeit oder Aktualität.

Wenn Sie im Stadtgebiet Osnabrück einen mobilen „Blitzer“ entdecken, schicken Sie uns einfach eine kurze Info per Mail an blitzer@hasepost.de.
Am besten mit genauer Ortsangabe (Straße + Richtung) und, wenn möglich, mit Uhrzeit. Ein Foto ist nicht notwendig, aber hilfreich. Wir prüfen jede Einsendung redaktionell, bevor sie online geht oder bei HASERADIO gesendet wird.

Warum wir über Geschwindigkeitskontrollen informieren.

Hier finden Sie die aktuellen Blitzer-Standorte für den Landkreis Osnabrück.

Angaben aktualisiert am 19.03.2026 um 23:30.

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Manuel Hagel

Alice Schwarzer: Hagel-Vorwürfe sind kein Sexismusfall

von Hasepost Redaktion 19. März 2026

Alice Schwarzer sieht in den Vorwürfen gegen den CDU-Politiker Manuel Hagel wegen eines zurückliegenden Schulbesuchs keinen Fall von Sexismus. Die Feministin kritisiert stattdessen die politische Instrumentalisierung der Debatte, prangert gesellschaftliche und rechtliche Missstände bei Sexualdelikten an und wendet sich gegen Auswüchse des Genderns.

Keine Sexismus-Debatte um Manuel Hagel

Alice Schwarzer sieht die Vorwürfe gegen CDU-Politiker Manuel Hagel wegen eines acht Jahre zurückliegenden Schulbesuchs nicht als Fall von Sexismus. „Mir schien dieser Wahlkampf keineswegs feministisch. Im Gegenteil: Dieses acht Jahre zurück liegende Alt-Herren-Benehmen eines konservativen jungen Mannes war kaum der Rede wert und kein Sexismus“, sagte Schwarzer der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Die Debatte um Hagels Blick auf Mädchen wertete sie kritisch: „Die Klage war also eher ein wahltaktisches Manöver als ein feministischer Akt.“

Erschütterung über Pelicot-Prozess und Kritik an Justiz

Erschüttert zeigte sich Schwarzer über die gesellschaftlichen Abgründe im Pelicot-Prozess. Es sei erschreckend, dass so viele „ganz normale Männer nebenan“ mitgemacht hätten. Schwarzer appellierte dabei auch an Frauen: „Ich denke, in einem ersten Schritt müssen die Frauen selber lernen, genauer hinzuschauen – und weniger wegzuschauen. Erst dann werden sich auch manche Männer wirklich ändern“, sagte die Feministin der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. „Von den 50 Ehefrauen der 50 angeklagten Mitvergewaltiger im Fall Pelicot zum Beispiel war nicht eine bereit, das Angebot der Polizei wahrzunehmen, ihr Haar darauf untersuchen zu lassen, ob nicht auch sie schon unwissentlich unter Drogen gesetzt wurde.“
Massive Kritik übte Schwarzer an der deutschen Rechtsprechung bei Sexualdelikten. „Nur jeder 100. Vergewaltiger wird in Deutschland letztendlich auch verurteilt. Da muss etwas passieren!“, sagte die 83-Jährige laut „Neuer Osnabrücker Zeitung“. Hoffnung setze sie in Justizministerin Stefanie Hubig und ihre Initiative gegen den Handel mit K.o.-Tropfen.

Ablehnung der aktuellen Genderpraxis und Appell an Männer

Auch zur aktuellen Sprachentwicklung fand Schwarzer deutliche Worte. Zwar sei das Gendern einst von „klugen Linguistinnen“ eingeführt worden, um Frauen sichtbar zu machen, doch die heutige Praxis lehne sie ab. „Mit den heutigen Auswüchsen des Genderns wollen diese Linguistinnen selber längst nichts mehr zu tun haben. Mit den Sternchen, Unterstrichen und Doppelpunkten, die für winzige Bevölkerungsgruppen hinterm Komma stehen sollen. Das ist in der Tat absurd“, sagte Schwarzer der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.
Für einen gesellschaftlichen Wandel müsse man sich laut Schwarzer auf jene Männer besinnen, die offen für Veränderung sind. Während ein Drittel der Männer „Machos“ und ein weiteres Drittel „feige Unentschlossene“ seien, gebe es ein Drittel „Feministen, zumindest schon mal theoretisch“. Schwarzer resümierte in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“: „Auf sie müssen die Frauen sich konzentrieren.“

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19. März 2026 0 Kommentare
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