Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Feierstunde strahlten mit der Sonne um die Wette, als Bürgermeisterin Jutta Dettmann den neuen Jugendtreff NEU-WERK an der Wieboldstraße in Neuenkirchen offiziell eröffnete. „Ich freue mich, dass sich so viele Interessierte haben einladen lassen, um an dieser Eröffnungsveranstaltung teilzunehmen“, sagte die Bürgermeisterin, die hierzu unter anderem Vertreter des Ausschusses für Soziales, Sport und ehrenamtliches Engagement mit seinem Vorsitzenden Uwe Hinze an der Spitze, Ortsbürgermeister Alfred Reehuis und weitere Mitglieder des Ortsrates Neuenkirchen, Leitungskräfte der benachbarten Bildungseinrichtungen, Vertreter des Behindertenbeirates und Mitarbeiter der Stadtverwaltung Melle willkommen hieß.
Treffpunkt soll „Wohnzimmer“ – Atmosphäre vermitteln
In ihrer Ansprache betonte Jutta Dettmann die besondere Entstehungsgeschichte des neuen Treffpunkts: Der Name „NEU-WERK“ sei im Rahmen eines Namenswettbewerbs, an dem sich zahlreiche Jugendliche beteiligten, gefunden worden und stehe sinnbildlich für einen Ort, an dem Neues entstehen und Gemeinschaft wachsen könne. Dank intensiver Vorarbeit könne sich der Jugendtreff bereits vom ersten Tag an über einen festen Besucherstamm freuen. Die Jugendlichen seien engagiert, untereinander vertraut und bereit, die Räume sowie die Angebote aktiv mitzugestalten. Das NEU-WERK, so die Bürgermeisterin weiter, zeichne sich durch seinen eigenen Charme aus und werde von vielen bereits als eine Art „Wohnzimmer“ beschrieben – ein Ort, an dem man sich wohlfühlt, ankommt und gerne Zeit verbringt.
Förderung und Unterstützung junger Menschen im Mittelpunkt
Im Mittelpunkt der offenen Jugendarbeit, die im NEU-WERK angeboten wird, stehen die Förderung und Unterstützung junger Menschen. Ziel ist es, Jugendlichen ihre vielfältigen Ressourcen aufzuzeigen, ihnen Orientierung in einer zunehmend komplexen Welt zu geben und als verlässliche Ansprechpartner für ihre Sorgen und Ängste da zu sein. Darüber hinaus sollen sie in schwierigen Lebensphasen begleitet, gestärkt und zu einer sinnvollen Freizeitgestaltung angeregt werden. „Ein weiterer wichtiger Baustein ist die gute Vernetzung vor Ort“, hob die Bürgermeisterin hervor. Die Mitarbeitenden des Teams Jugendarbeit Melle seien bereits eng mit lokalen Akteuren verbunden, unter anderem über die Lenkungsgruppe Familienzentrum sowie durch die Kooperationen mit der Kantor-Wiebold-Schule und der Wilhelm-Fredemann-Oberschule. Erste Ideen für gemeinsame Projekte bestünden bereits und sollten künftig weiterentwickelt werden. „Das Geld, das in den Jugendtreff NEU-WERK investiert wurde, ist gut angelegt. Denn neben einem Ort für die offene Jugendarbeit ist hier eine verlässliche Anlaufstelle für junge Menschen entstanden – ein Raum, in dem sie auch Unterstützung finden, wenn sie Sorgen oder Nöte haben, und in dem sie sich angenommen und gestärkt fühlen können“, hob Jutta Dettmann hervor. Sie dankte abschließend allen denjenigen, die an der Einrichtung des neuen Jugendtreffs beteiligt waren.
Von Pavillon hin zu eigener Einrichtung
„Ich bin begeistert von dem, was hier geschaffen wurde. Nach Stationen im Pavillon und im Container hinter der Schule haben wir mit dem NEU-Werk einen Quantensprung nach vorne gemacht“, betonte Ortsbürgermeister Alfred Reehuis. Mit der Umsetzung der Maßnahme sei ein weiterer Baustein an der „Bildungsstraße Neuenkirchen“ geschaffen wurden – eine Einrichtung, die allen Jugendlichen gerecht werde. Der Redner würdigte in diesem Zusammenhang „das gute Konzept der offenen Jugendarbeit, das jetzt vor Ort umgesetzt werden kann“. An dieser Stelle lobte der Redner auch die Arbeit „der engagierten Sozialarbeiter, ohne die im NEU-WERK nichts läuft“. Für Alfred Reehuis stand mit Blick auf die unlängst erfolgte Einweihung des Erweiterungsbaus der Kantor-Wiebold-Schule und der aktuellen Bestimmungsübergabe des NEU-WERKS fest: „Es geht weiter gut voran auf der ,Bildungsstraße Neuenkirchen‘.“
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