Angesichts der Hoffnung auf eine Entspannung im Iran-Konflikt haben die US-Börsen am Freitag deutlich zugelegt. Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq 100 schlossen allesamt im Plus, wobei der Dow ein neues Rekordhoch erreichte. Steigende Renditen bei Anleihen und ein anziehender Ölpreis standen dabei schwächeren Notierungen bei Gold und Euro gegenüber.
US-Leitindizes legen zu
Die US-Börsen schlossen den Handelstag in New York mit Gewinnen. Der Dow stand zu Handelsende bei 50.580 Punkten und damit 0,6 Prozent höher als bei Vortagesschluss; zugleich erreichte er erneut ein Allzeithoch. Der breiter gefasste S&P 500 ging mit 7.473 Punkten aus dem Handel, was einem Anstieg von 0,4 Prozent entspricht. Die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 bei 29.481 Punkten, ebenfalls 0,4 Prozent höher.
Anleger spekulieren auf ein mögliches Abkommen zwischen den USA und dem Iran. Der S&P 500 verzeichnete mittlerweile die achte Gewinnwoche in Folge, was es seit Jahren nicht mehr gegeben hat.
Renditen steigen, Zinsfantasie bewegt Märkte
Die Renditen zweijähriger Anleihen erreichten den höchsten Stand seit über einem Jahr. Vorausgegangen waren Berichte, wonach die Federal Reserve womöglich doch von einer Zinserhöhung absehen könnten. Aktuell gilt eine Zinserhöhung noch in diesem Jahr bereits vollständig eingepreist – kommt sie doch nicht, würden die Kurse an den Aktienmärkten klettern.
Rohstoffe und Währungen entwickeln sich uneinheitlich
Der Ölpreis stieg vorerst weiter an. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 103,70 US-Dollar, das waren 1,1 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.
Der Goldpreis zeigte sich schwächer, am Abend wurden für eine Feinunze 4.506 US-Dollar gezahlt (-0,9 Prozent). Das entspricht einem Preis von 124,83 Euro pro Gramm.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagabend ebenfalls etwas schwächer. Ein Euro kostete 1,1605 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8617 Euro zu haben.
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