Eine Mehrheit der Menschen in Deutschland befürwortet eine gesetzliche Helmpflicht für Fahrradfahrer. In einer repräsentativen Umfrage gaben mehr als die Hälfte der Befragten an, eine allgemeine Pflicht zum Tragen eines Fahrradhelms zu unterstützen, während nur knapp ein Drittel eine solche Regelung grundsätzlich ablehnt.
Mehrheit für allgemeine Helmpflicht
In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa, für die im Auftrag von RTL und ntv 1.003 Personen am 29. Mai und am 1. Juni befragt wurden, sprachen sich 54 Prozent aller Befragten für eine allgemeine Helmpflicht für Fahrradfahrer aus. Weitere 12 Prozent befürworteten zumindest eine Helmpflicht bei E-Bikes. Nur 28 Prozent der Befragten lehnen eine solche Regelung grundsätzlich ab.
Helmnutzung im Alltag
Unter den Menschen, die nach eigenen Angaben zumindest gelegentlich Fahrrad fahren, geben 36 Prozent an, stets einen Helm zu tragen, während 35 Prozent grundsätzlich darauf verzichten. Besonders häufig geben jüngere Radfahrer zwischen 18 und 29 Jahren an, keinen Helm zu tragen: Fast die Hälfte von ihnen fährt nach eigenen Angaben nie mit Kopfschutz.
Gründe gegen das Tragen eines Helms
Als häufigsten Grund gegen das Helmtragen nennen Radfahrer kurze Fahrstrecken. 42 Prozent derjenigen, die nicht immer einen Helm tragen, geben an, deshalb darauf zu verzichten. Dahinter folgen unbequeme Helme mit 23 Prozent sowie Vergesslichkeit mit 21 Prozent, einengendes Gefühl mit 18 Prozent, vorsichtiger Fahrstil mit 17 Prozent und Ästhetik mit 14 Prozent.
✨ mit KI bearbeitet