Philipp Nimmermann soll in den Vorstand der Deutschen Bundesbank einziehen. Der frühere Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium folgt nach Informationen des „Handelsblatts“ auf Burkhard Balz, dessen Amtszeit im August endet.
Koalition in Baden-Württemberg einigt sich auf Kandidaten
Philipp Nimmermann, früherer Staatssekretär unter Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne), wird nach einem Bericht des „Handelsblatts“ neuer Bundesbank-Vorstand. Er soll Nachfolger des früheren CDU-Europapolitikers Burkhard Balz werden, wie die Zeitung unter Berufung auf Regierungskreise in Baden-Württemberg meldet.
Die Amtszeit von Balz endet im August. Die Spitzen der dortigen Koalition aus Grünen und CDU hätten sich am Wochenende darauf verständigt, Nimmermann für den Posten vorzuschlagen, sagten zwei mit der Sache vertraute Personen dem „Handelsblatt“.
Werdegang zwischen Politik und Finanzbranche
Nimmermann ist Mitglied der Grünen und der Wunschkandidat von Baden-Württembergs Finanzminister Danyal Bayaz, der für die Personalie zuständig ist. Vor seiner politischen Laufbahn mit Stationen in Berlin, in Hessen und Schleswig-Holstein arbeitete Nimmermann 15 Jahre lang für die BHF-Bank (heute Oddo BHF), unter anderem als Chefvolkswirt.
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