Der VfL Osnabrück treibt seine Kaderplanung weiter voran – und setzt dabei auf ein Talent mit Bundesliga- und Zweitligaerfahrung. Mit Luca Raimund wechselt ein 21 Jahre alter Offensivspieler nach Osnabrück, der zuletzt für Fortuna Düsseldorf spielte und zuvor beim VfB Stuttgart ausgebildet wurde.
Ein Spieler für mehrere Rollen
Die Erwartungen an den Neuzugang sind hoch. Beim VfL sieht man in Luca Raimund nicht nur eine Verstärkung für die kommende Saison, sondern auch einen Spieler mit großem Entwicklungspotenzial.
Joe Enochs, Direktor Fußball beim VfL, ordnet die Verpflichtung entsprechend ein: „Wir sind sehr glücklich, dass wir mit Luca einen auf dem Markt sehr gefragten Spieler für den VfL gewinnen konnten. Luca bringt viel Geschwindigkeit mit, verfügt über eine athletische Statur, eine stattliche Körpergröße und enorme Entwicklungsfähigkeit. Er ist flexibel sowohl auf der rechten als auch auf der linken Schiene sowie hinter den Spitzen einsetzbar.“
Raimunds Weg in den Profifußball begann früh. Seit 2018 wurde der gebürtige Böblinger im Nachwuchsleistungszentrum des VfB Stuttgart ausgebildet. Besonders in der U17 und U19 machte er mit starken Zahlen auf sich aufmerksam: In 54 Einsätzen erzielte er 16 Tore und bereitete zwölf weitere Treffer vor. Es folgten Einsätze für die deutschen U17- und U18-Nationalmannschaften sowie der erste Profivertrag.
Von Stuttgart über Düsseldorf nach Osnabrück
Sein Debüt in der Bundesliga feierte Raimund im November 2023 für den VfB Stuttgart. Insgesamt kamen drei Erstligaeinsätze hinzu, außerdem stand er bei Spielen gegen Real Madrid und Sparta Prag im Champions-League-Kader. Mit der zweiten Mannschaft der Schwaben gelang ihm 2024 der Aufstieg aus der Regionalliga Südwest in die 3. Liga.
Im Sommer 2025 folgte der Wechsel zu Fortuna Düsseldorf in die 2. Bundesliga. Dort sammelte der Linksfuß in einer schwierigen Saison 15 Einsätze – und bringt damit trotz seines jungen Alters bereits wertvolle Erfahrung mit.
VfL setzt auf Entwicklung und Perspektive
Auch Daniel Latkowski, Technischer Direktor beim VfL, sieht den Transfer als Signal für den eingeschlagenen Kurs des Vereins:
„Wir haben Luca unseren Zukunftsplan vorgestellt, wie wir als Team auftreten wollen und wie er als ein Puzzleteil in dieses Gesamtbild passt. Trotz seines jungen Alters bringt er auch durch seine Einsätze in den ersten beiden Ligen einen bemerkenswerten Erfahrungsschatz mit an die Brücke. Dass wir einen solch hochveranlagten Entwicklungsspieler vom VfL überzeugen konnten, zeigt, dass unser in den vergangenen Monaten eingeschlagene Weg auch außerhalb von Osnabrück wahrgenommen und anerkannt wird”.
Raimund selbst spricht von intensiven Gesprächen und einer klaren Perspektive: „Ich hatte einen wirklich guten Austausch, in denen mich Joe, Latte und Timo vom VfL überzeugt haben. Sie haben sich sehr um mich bemüht, was mich in meiner Entscheidung für den Wechsel absolut bestärkt hat. Ich bin sehr gespannt auf die Mannschaft und die Bremer Brücke. Man kennt die Atmosphäre, die Nähe zu den Fans und die besondere Energie des Stadions. Umso mehr freue ich mich darauf, das jetzt selbst zu erleben.“
Mit der Rückennummer 17 wird Raimund in der kommenden Woche zunächst die Leistungstests absolvieren. Am 27. Juni soll er beim Trainingsauftakt erstmals im lila-weißen Trikot auf dem Platz stehen.
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