Osnabrück wird zum neuen Schwerpunkt im Kampf gegen Internetkriminalität: Mit dem Start der Zentralstelle CyberCrime Niedersachsen (ZCN) entsteht in der Friedensstadt eine neue Einheit zur Verfolgung digitaler Straftaten.
Klare Botschaft an Cyberkriminelle
Der Landtagsabgeordnete Volker Bajus (Grüne) begrüßt die Einrichtung und sieht darin ein wichtiges Signal an Täter im digitalen Raum.
„Die Bedrohung durch Angriffe im und aus dem digitalen Raum hat erheblich zugenommen. Deswegen ist die Einweihung der Zentralstelle eine klare Ansage an alle Kriminellen. Die Justiz stellt sich stärker auf, um Cyber-Angriffe erfolgreich zu verfolgen“, so Bajus.
Cyberangriffe auf Unternehmen, Behörden und Privatpersonen gehören seit Jahren zu den wachsenden Herausforderungen für Sicherheitsbehörden. Mit der neuen Zentralstelle sollen Verfahren gebündelt und digitale Straftaten konsequenter verfolgt werden.
Warum Osnabrück den Zuschlag bekam
Aus Sicht von Bajus bringt der Standort dafür gute Voraussetzungen mit. Bereits heute verfüge Osnabrück über eine erfahrene Staatsanwaltschaft. Hinzu komme das wissenschaftliche und technische Know-how der Hochschulen vor Ort.
Die Entscheidung sei auch politisch mitgetragen worden. „Wir Grüne haben im Landtag die Entscheidung ausdrücklich unterstützt und die Mittel für zusätzliche Stellen bereit gestellt“, sagt Bajus, der im Landtag Parlamentarischer Geschäftsführer der Grünen ist.
Mit dem Start der Zentralstelle rückt Osnabrück stärker in den Fokus der digitalen Strafverfolgung – in einem Bereich, dessen Bedeutung in den kommenden Jahren weiter wachsen dürfte.
Mehr Nachrichten aus der Region?
➡️ Alle aktuellen Artikel zu Osnabrück (Gesamtstadt) finden Sie hier.
