40 mal 40 Meter großer Schrotthaufen brennt – Rauchwolke kilometerweit sichtbar
Auf dem Gelände der Salzgitter AG ist am Mittwochabend gegen 19 Uhr ein Großbrand ausgebrochen. Ein etwa 40 mal 40 Meter großer und rund 15 Meter hoher Schrotthaufen des Entsorgungsunternehmens Deumu, einer Tochter der Salzgitter AG, stand in Flammen, wie die Braunschweiger Zeitung unter Berufung auf einen Feuerwehrsprecher berichtet. Verletzt wurde niemand. Die Ursache des Feuers ist noch unklar, ein Sprecher der Salzgitter AG äußerte sich dazu mit den Worten: „Das passiert hin und wieder mal.“
100 Einsatzkräfte kämpfen gegen Großbrand
Die Löscharbeiten gestalteten sich aufwendig: Rund 100 Einsatzkräfte, darunter die Berufsfeuerwehr, 18 Ortswehren aus der Region sowie die Feuerwehr Braunschweig mit einem Flugfeldlöschfahrzeug, waren im Einsatz. Wie die Süddeutsche Zeitung unter Berufung auf die Deutsche Presse-Agentur (dpa) schreibt, werde der Brand vermutlich noch die gesamte Nacht andauern. Am frühen Donnerstagmorgen gab die Feuerwehr jedoch bekannt, dass die Lage unter Kontrolle sei und der Rauch bereits deutlich heller werde. Dennoch müsste der Schrotthaufen kontrolliert abbrennen.
Rauchwolke zieht über Süd-Südost
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe warnte vor einer starken Rauchentwicklung, die in Richtung Süd-Südost ziehe. Anwohner wurden aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Lüftungen und Klimaanlagen abzuschalten. Die Rauchsäule war kilometerweit bis in umliegende Städte und Landkreise sichtbar, wie die Braunschweiger Zeitung weiter berichtet. Eine Warnmeldung der Nina-Warnapp wurde gegen 20.30 Uhr in Salzgitter und im Landkreis Wolfenbüttel verschickt.
Salzgitter-Hütte läuft trotz Brand weiter
Der Betrieb der Hütte der Salzgitter AG konnte laut Sprecher trotz des Großbrandes normal weiterlaufen. Ob und welche Auswirkungen der Brand auf die Umwelt hat, ist noch nicht abschließend geklärt. Die Löscharbeiten könnten sich nach aktuellen Angaben bis in den Donnerstagvormittag hinziehen.
