Vier Monate vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) eingeräumt, dass seine Partei junge Menschen in sozialen Medien bislang nicht ausreichend erreicht. In einer Fernsehsendung verwies er auf Defizite der CDU bei der Nutzung von Plattformen wie Instagram und stellte die hohe Reichweite der AfD heraus. Zugleich betonte er, die Partei habe inzwischen aufgeholt und er sei mit seiner aktuellen Online-Reichweite zufrieden.
Schulze räumt Versäumnisse der CDU bei Social Media ein
Vier Monate vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) Defizite seiner Partei bei der Ansprache junger Menschen über soziale Medien eingeräumt. Mit Blick auf die hohe Reichweite der AfD auf Plattformen wie Instagram sagte er am Montag in der ntv Sendung „Pinar Atalay“: „Ich denke schon, dass das ein Defizit war, auch der CDU insgesamt, das Thema Social Media ein Stück weit vernachlässigt zu haben.“ Die AfD liegt in aktuellen Umfragen deutlich vor der CDU und erzielt insbesondere bei jüngeren Wählern hohe Zustimmungswerte.
Vergleich der Reichweiten auf Instagram
Der Kandidat der AfD für Sachsen-Anhalt, Ulrich Siegmund, kommt auf Instagram auf rund 370.000 Follower, während Schulze auf etwa 8.500 kommt. Auf die Frage, ob die CDU junge Menschen überhaupt noch erreiche, sagte Schulze in der ntv Sendung „Pinar Atalay“: „Das muss man auch ganz klar zugeben, dass wir da Defizite hatten.“
CDU sieht Fortschritte bei Online-Präsenz
Inzwischen habe die CDU aber „ein Stück weit aufgeholt“. Social Media sei „ein ganz wichtiges Medium für junge Menschen vor allen Dingen, die vielleicht weniger Fernseher gucken, keine Zeitung mehr lesen“. Mit der aktuellen Reichweite zeigte sich der CDU-Politiker dennoch zufrieden: „Es geht ja im Endeffekt auch um die Menschen in Sachsen-Anhalt, die mir wichtig sind, was die Erreichbarkeit angeht.“
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