Nach der von US-Präsident Donald Trump verlängerten Waffenruhe zwischen den USA und Iran erwartet der Außenexperte der Unionsfraktion, Jürgen Hardt (CDU), eine Fortsetzung der Verhandlungen zwischen den Kriegsparteien. Im Gespräch mit der „Rheinischen Post“ (Donnerstagsausgabe) betonte er die Bedeutung der Waffenruhe als Voraussetzung für weitere Gespräche und mahnte zugleich Teheran zur Zurückhaltung.
Hardt erwartet Fortsetzung der Verhandlungen
Außenexperte Jürgen Hardt (CDU) rechnet nach der von US-Präsident Donald Trump verlängerten Waffenruhe zwischen den USA und Iran mit weiteren Gesprächen zwischen den Kriegsparteien. „Ich rechne in nächster Zeit mit einer Fortsetzung der Verhandlungen“, sagte Hardt der „Rheinischen Post“ (Donnerstagsausgabe). Die Verlängerung der Waffenruhe sei dafür eine notwendige Voraussetzung. „Solange Verhandlungen laufen, sollten die Waffen schweigen.“
Warnung an Teheran
Zugleich warnte der CDU-Politiker die iranische Führung vor einer Überschätzung ihrer Position. „Die Herrscher in Teheran sollten ihr Blatt aber nicht überreizen.“ Der Iran sei weiterhin fragil, „sowohl politisch als auch militärisch“. Und der Iran könnte – ebenso wie die USA und Israel – wesentliche positive Verhandlungsergebnisse erzielen, die durch eine Fortsetzung der Kampfhandlungen nicht zu erreichen seien, sagte Hardt der „Rheinischen Post“.
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