Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) will die Lkw-Fahrverbote an Feiertagen neu regeln und bundesweit vereinheitlichen. Künftig sollen die Verbote nur noch an bundeseinheitlichen Feiertagen gelten, um unterschiedliche Regelungen in den Ländern zu vermeiden. Wildberger begründet dies mit wirtschaftlichen Nachteilen und einem höheren organisatorischen Aufwand für den Güterverkehr.
„Flickenteppich“ bei Feiertagen soll beendet werden
Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) hat eine Neuregelung der Lkw-Fahrverbote an Feiertagen angekündigt. Diese sollen nach seinen Worten nur noch an bundesweit einheitlichen Feiertagen gelten, sagte Wildberger der Sendung „Frühstart“ von RTL und ntv am Mittwoch.
„**Heute haben wir schon mal Feiertage, Allerheiligen etc., das ist nicht in allen Bundesländern so, dann haben wir so einen Flickenteppich**“, erklärte er in „Frühstart“ von RTL und ntv. Lkw müssten dann an der Landesgrenze Halt machen. „**Das seien im Jahr ungefähr 100.000 Lkw-Fahrten. Das sei nicht vermittelbar und koste eine Menge Geld**“, kritisierte der CDU-Politiker in der Sendung „Frühstart“ von RTL und ntv. „**Und das lösen wir jetzt auf und ich finde, das ist eine sinnvolle Sache.**“
Auswirkungen auf Verkehr und Versorgung
Für private Autofahrer bedeute die Reform zwar auch mehr Verkehr auf den Autobahnen. „**Aber wir wollen ja auch sicherstellen, dass die Produkte im Supermarkt sind**“, so Wildberger in „Frühstart“ von RTL und ntv. Es gehe darum, dass der Güterverkehr reibungslos laufe.
