Der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Steffen Kampeter, hat die von der Bundesregierung vorgeschlagene steuerfreie Prämie von 1.000 Euro für Arbeitnehmer deutlich kritisiert. Er wirft der Koalition vor, Unternehmen zusätzlich zu belasten, anstatt sie zu entlasten. Zudem mahnt er angesichts steigender Kosten eine generelle Entlastung der Wirtschaft an und knüpft daran auch Erwartungen an die geplante Gesundheitsreform.
Kritik an steuerfreier Prämie
Steffen Kampeter, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), hat die geplante steuerfreie Prämie von 1.000 Euro für Arbeitnehmer zurückgewiesen. Die Prämie ist ein Vorschlag der Bundesregierung. Gegenüber der „Bild“ (Mittwochausgabe) sagte Kampeter: „Die Koalition verspricht Entlastung und liefert Belastung bei den Unternehmen.“ Er ergänzte: „Bei vielen Arbeitgebern stößt diese Prämie auf Ablehnung.“
Warnung vor zusätzlichen Kosten
Kampeter verwies darauf, dass die Wirtschaft seiner Einschätzung nach seit 2019 nicht vorankomme. „Die Kosten steigen. Die Unternehmen können sich das einfach nicht mehr leisten“, sagte er der „Bild“ (Mittwochausgabe). Statt die Firmen zusätzlich zu belasten, müsse aus seiner Sicht das Gegenteil geschehen. „Jetzt braucht es Entlastung, keine zusätzliche Belastung bei den Arbeitskosten“, erklärte der BDA-Chef laut „Bild“.
Hoffnung auf Gesundheitsreform
Mit Blick auf die Gesundheitsreform verband Kampeter seine Kritik an den steigenden Belastungen mit einer politischen Erwartung. Es bleibe „nur noch zu hoffen, dass Bundesministerin Warken den notwendigen politischen Rückenwind bekommt, damit die Gesundheitsreform ein Erfolg wird“, sagte er der „Bild“ (Mittwochausgabe).
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