Im Landgericht Hanau hat am Mittwoch ein angeklagter Mann während der Urteilsverkündung eine Staatsanwältin angegriffen. Der mit Handschellen gefesselte Angeklagte sprang über seinen Tisch und schlug der Staatsanwältin auf den Kopf, bevor Wachtmeister ihn überwältigten. Die Urteilsverkündung konnte rund eine Stunde später unter Polizeipräsenz fortgesetzt und mit einem Schuldspruch sowie der Anordnung der Sicherungsverwahrung abgeschlossen werden.
Im Landgericht Hanau ist es am Mittwoch zu einem Angriff eines Angeklagten auf eine Staatsanwältin gekommen. Der Vorfall ereignete sich während der Urteilsverkündung einer Großen Strafkammer, teilte das Gericht am Donnerstag mit.
Ablauf des Angriffs im Sitzungssaal
Der mit Handschellen gefesselte Angeklagte sprang demnach plötzlich über seinen Tisch, stürmte auf die Staatsanwältin zu und schlug auf ihren Kopf ein. Vier im Saal eingesetzte Wachtmeister reagierten sofort. Einer von ihnen beendete die Attacke, indem er den Angeklagten in den Schwitzkasten nahm und von der Staatsanwältin wegzog. Der Angeklagte wurde anschließend in die Präsenzzelle verbracht.
Verletzungen und Fortsetzung der Verhandlung
Die Staatsanwältin erlitt eine Schädelprellung, eine HWS-Distorsion, Schürfwunden an beiden Händen sowie Prellungen an Unterarm und Handgelenk. Sie wurde medizinisch versorgt. Zwei Wachtmeister erlitten leichte Verletzungen. Etwa eine Stunde nach dem Vorfall konnte die Urteilsverkündung unter Polizeipräsenz beendet werden.
Schuldspruch und angeordnete Maßnahmen
Das Verfahren war mit einem Schuldspruch wegen gefährlicher und mehrerer einfacher Körperverletzungen zu Ende gegangen. Die Kammer verhängte eine Freiheitsstrafe und ordnete die Sicherungsverwahrung an.
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