Nach dem Reformgipfel der Regierung mit den Sozialpartnern hat DIHK-Präsident Peter Adrian die Ampel-Koalition zu Geschlossenheit und schneller Umsetzung vereinbarter Maßnahmen aufgerufen. Angesichts einer seit Jahren stagnierenden Wirtschaftslage in Deutschland mahnt er ein entschiedenes Handeln der Bundesregierung an. Alle Reformen müssten aus Sicht der Wirtschaft konsequent auf Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit ausgerichtet sein, um den Standort Deutschland zu stärken.
Appell an die Handlungsfähigkeit der Koalition
Nach dem Reformgipfel der Regierungsspitzen mit den Sozialpartnern hat Peter Adrian, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), an die Geschlossenheit und Handlungsfähigkeit der Regierungskoalition appelliert, damit Reformen rasch in die Tat umgesetzt werden. „Wir erleben eine der wirtschaftlich schwierigsten Phasen in der Geschichte der Bundesrepublik“, sagte Adrian der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe). „Seit sechs Jahren stagniert die deutsche Wirtschaft. Umso wichtiger ist es, dass jetzt Taten folgen.“ Die Gespräche seien konstruktiv gewesen und könnten die Basis für einen gemeinsamen Reformkurs sein, so Adrian gegenüber der „Rheinischen Post“.
Alle Reformen müssten auf Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland einzahlen, sagte der Präsident der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) der „Rheinischen Post“. „Für die Wirtschaft zählt, was in den Unternehmen ankommt. Dafür muss die Regierungskoalition geschlossen handeln und ein klares Signal der Handlungsfähigkeit senden“, sagte Adrian laut „Rheinischer Post“.
Forderungen zu Energiepreisen, Arbeitskosten und Steuern
Inhaltlich verband Adrian seinen Appell mit konkreten Forderungen an die Politik. „Unsere Energiepreise müssen sinken, unsere Arbeitskosten müssen runter und Bürokratie muss spürbar abgebaut werden. Wir brauchen ein Steuersystem, das Investitionen fördert, einen dynamischen Arbeitsmarkt und zukunftsfähige Sozialsysteme“, forderte er in der „Rheinischen Post“. „Rahmenbedingungen, die Innovationen, Beschäftigung und Wertschöpfung nachhaltig verbessern, sind dringend nötig. Nur dann gelingt es, die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands wieder zu stärken und neue Wachstumsimpulse zu setzen“, sagte Adrian laut „Rheinischer Post“.
Wirtschaftsstandort als Grundlage für Wohlstand
Adrian hob zudem die Bedeutung eines starken Wirtschaftsstandorts für die gesamte Gesellschaft hervor. „Ein starker Wirtschaftsstandort ist die Grundlage für unser aller Wohlstand, sichere Arbeitsplätze und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Das sollte unser gemeinsames Ziel sein. Denn es geht um unser Land“, mahnte er in der „Rheinischen Post“. „Es geht um unseren Wohlstand und unsere Zukunft. Die Verantwortung, diese Weichen zu stellen, liegt bei der Bundesregierung. Wir sind bereit, diesen Reformprozess mit unserer Expertise und ganzer Kraft konstruktiv zu begleiten.“
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