Die Vorständin des Verbraucherzentrale Bundesverbandes, Ramona Pop, sieht durch die niedrigen Gasspeicherstände eine Verschärfung der Energiemarktlage. Für Privathaushalte könnten höhere Preise folgen.
Einkaufspreise steigen seit Kriegsbeginn
"Niedrige Speicherstände würden die bereits angespannte Lage auf den Energiemärkten in der kommenden Heizsaison weiter verschärfen", sagte Pop der "Rheinischen Post" (Donnerstagausgabe). "Für Privathaushalte kann das höhere Energiepreise bedeuten."
"Die Einkaufspreise für Gas steigen seit Beginn des Krieges im Nahen Osten deutlich".
Pop rät Gaskunden zur Vorsicht. Verbraucher sollten "jetzt prüfen, ob ihr Vertrag über den Winter hinaus eine Preisbindung vorsieht", so die VZBV-Vorständin. "Das schützt zunächst vor steigenden Preisen. Zugleich lohnt es, Preise zu vergleichen und gegebenenfalls zu einem günstigeren Anbieter zu wechseln". "Das gilt insbesondere für Haushalte in der Grundversorgung."