Die Grünen und die CDU gehen bei der Kommunalwahl in Osnabrück als stärkste Kräfte hervor. Beide Parteien kommen nach dem vorläufigen Ergebnis auf jeweils zwölf Sitze im neuen Stadtrat. Die SPD erreicht zehn Mandate. Insgesamt werden 50 Sitze vergeben. Allerdings steht noch ein Losentscheid aus. Damit wird der neue Stadtrat so vielfältig wie lange nicht. Neun Parteien und Wählergruppen sind vertreten. Die politische Mehrheitsbildung dürfte entsprechend spannend werden.
Grüne und CDU werden stärkste Kräfte
Bei den Grünen gehören nach aktuellem Stand Volker Bajus, Anne Kura, Luca Wirkus, Dr. Diana Häs, Volkmar Seliger, Sarah Schaer, Mirko Wulftange, Jens Meier, Anke Jacobsen, Thomas Klein, Sebastian Bracke und Maria Bieritz dem neuen Rat an.
Die CDU erhält ebenfalls zwölf Sitze. Voraussichtlich vertreten Verena Kämmerling, Rita Feldkamp, Sven Schoppenhorst, Ingo Dauer, Florian Kaulbach, Marius Keite, Martin Sapich, Denise Girvan, Eva-Maria Westermann, Christian Biemann, Thomas Niemann und Christopher Peiler die Christdemokraten im Stadtrat.
Bei der SPD werden Robert Alferink, Frank Henning, Heiko Panzer, Volker Witte, Jutta Schäfferling, André Klekamp, Kerstin Lampert-Hodgson, Timo Spreen, Susanne Hambürger dos Reis und Elena Moormann voraussichtlich zehn Mandate übernehmen.
Linke wird viertstärkste Kraft
Die Linke kommt auf sechs Sitze. Voraussichtlich ziehen Nicole Emektas, Steven Richardt, Sebastian Sohn, Delia Matić, Dr. Henry Gehrs und Christoph Erdmann in den Rat ein.
Die AfD kommt auf vier Mandate. Für sie sitzen nach dem derzeitigen Stand Thorsten Wassermann, Thomas Spohn, Markus Kemper und Michael Meyer im neuen Stadtrat.
FDP und Volt mit jeweils zwei Sitzen
Jeweils zwei Sitze entfallen auf FDP und Volt. Für die FDP ziehen voraussichtlich Oliver Hasskamp und Dr. Thomas Thiele ein. Volt wird durch Lisa-Marie Markmann und Collin Püschel vertreten.
Jeweils einen Sitz erhalten die UWG und das BSW. Für die UWG ist Wulf-Siegmar Mierke voraussichtlich im Rat, für das BSW Alan Sabri.
Für Mehrheiten braucht es Bündnisse
Eine absolute Mehrheit liegt bei 26 Stimmen. Keine Partei kann diese Marke allein erreichen. Selbst CDU und Grüne kämen zusammen lediglich auf 24 Sitze. Damit dürfte es im neuen Stadtrat auf Bündnisse und wechselnde Mehrheiten ankommen. Besonders die kleineren Fraktionen könnten bei knappen Abstimmungen eine wichtige Rolle spielen. Noch ist die Sitzverteilung allerdings nicht in jedem Detail endgültig.
Kommentare zu diesem Artikel:
- 4 Sitze für die Rechtsextremen? Sind exakt 4 zu viel!
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