Die USA haben in der Nacht zum Mittwoch erneut militärische Ziele im Iran angegriffen und dabei nach eigenen Angaben Dutzende Objekte in Küstennähe ins Visier genommen. Ziel der Operation sei es laut US-Zentralkommando, die Fähigkeit des Iran zu schwächen, Handelsschifffahrt und zivile Besatzungen zu bedrohen. Der Iran reagierte mit Angriffen auf US-Ziele in der Region und drohte mit einer Blockade von Energieexporten.
US-Angriffe auf militärische Ziele im Iran
Nach Angaben des US-Zentralkommandos (CENTCOM) wurden in der Nacht zum Mittwoch „Dutzende militärische Ziele in der Nähe der Straße von Hormus und in iranischen Küstengebieten“ getroffen. Erklärtes Ziel dieser Angriffe ist es, „die Fähigkeit des Iran, die Handelsschifffahrt und zivile Besatzungen zu bedrohen, weiter zu schwächen“, teilte CENTCOM mit. Der Iran griff seinerseits US-Ziele in der Region an.
Die US-Streitkräfte nahmen zudem ihre Blockade gegen Schiffe wieder auf, die iranische Häfen und Küstengebiete anlaufen oder von dort auslaufen. Von iranischer Seite wurde im Gegenzug mit einer Blockade von Energieexporten aus der Region gedroht.
Trump ändert Kurs bei Plänen für Abgabe
US-Präsident Donald Trump hatte zuvor Pläne, eine Abgabe auf den Warenverkehr durch die Straße von Hormus zu erheben, wieder zurückgenommen. Auf der Grundlage „äußerst fruchtbarer Gespräche mit führenden Vertretern des Nahen Ostens“ habe er beschlossen, die 20-prozentige Erstattungsgebühr durch „Handels- und Investitionsabkommen“ zu ersetzen, „die verschiedene Golfstaaten mit den USA abschließen würden“, teilte Trump am Dienstag mit.
