Am Westufer des Rubbenbruchsees sind sie wieder unterwegs: Drei Schottische Hochlandrinder verbringen dort den Sommer. Besonders im Mittelpunkt steht dabei ein etwa eineinhalb Monate altes Rindermädchen, für das die Stadt Osnabrück nun einen Namen sucht. Namensvorschläge können per E-Mail an umwelt@osnabrueck.de geschickt werden.
Naturschutz auf vier Beinen
Die Hochlandrinder sind nicht nur ein beliebtes Fotomotiv, sondern übernehmen auch eine wichtige Aufgabe im Naturschutz. Die Stadt Osnabrück betreut rund 300 Hektar Naturschutz- und Kompensationsflächen. Wo es möglich ist, werden diese durch eine extensive Beweidung mit Nutztieren wie Rindern, Schafen oder Ziegen gepflegt.
Diese Form der Bewirtschaftung schafft strukturreiche Lebensräume, hält die Flächen offen und fördert die Artenvielfalt. Gleichzeitig machen die Weidetiere den Naturschutz für Besucher unmittelbar erlebbar.
Besucher sollen Abstand halten
Die Hochlandrinder am Rubbenbruchsee gehören dem Verein Weidelandschaft. Damit sich die Tiere ungestört entwickeln können, bitten Verein und Stadt darum, ausreichend Abstand zu halten, die Tiere nicht zu füttern und Hunde stets an der Leine zu führen.
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