Die US-Aktienmärkte haben am Donnerstag deutlich zugelegt, angetrieben vor allem von starken Quartalszahlen großer Technologiekonzerne. Zugleich verteuerten sich Gold und Öl spürbar, während der Euro gegenüber dem US-Dollar an Stärke gewann.
Deutliche Kursgewinne an den US-Börsen
Der Leitindex Dow schloss am Donnerstag in New York mit 49.652 Punkten und legte damit im Vergleich zum vorherigen Handelstag um 1,6 Prozent zu. Wenige Minuten vor Handelsende lag der breiter gefasste S&P 500 mit rund 7.209 Punkten 1,0 Prozent im Plus. Die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 27.452 Punkten ebenfalls 1,0 Prozent im Plus.
Quartalszahlen großer Tech-Konzerne
Mit Alphabet, Amazon, Microsoft und Meta haben vier der „Magnificent 7“ ihre Zahlen für das erste Quartal vorgelegt. Die Tech-Konzerne konnten ihren Umsatz und Gewinn überraschend deutlich ausbauen. Marktbeobachter sehen darin „ein Zeichen für den Einfluss von sogenannter ‚Künstlicher Intelligenz’“, so die Einschätzung der Beobachter. Die Investitionen in die Technologie wollen die Konzerne im laufenden Jahr intensivieren, wobei jedoch ein Teil des Anstiegs der Investitionskosten von höheren Komponentenpreisen verursacht wird. Ein Teil der Anleger sieht die hohen Kosten kritisch, und so fiel die Meta-Aktie trotz starker Quartalszahlen deutlich.
Stärkerer Euro und steigende Rohstoffpreise
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagabend stärker: Ein Euro kostete 1,1731 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8524 Euro zu haben.
Der Goldpreis konnte deutlich profitieren, am Abend wurden für eine Feinunze 4.617 US-Dollar gezahlt (+1,5 Prozent). Das entspricht einem Preis von 126,53 Euro pro Gramm.
Der Ölpreis stieg ebenfalls: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 110,90 US-Dollar, das waren 49 Cent oder 0,4 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.
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