Der designierte Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann (CDU) stößt in der Bevölkerung auf deutliche Vorbehalte. Einer Umfrage von Forsa für RTL/ntv zufolge halten nur 23 Prozent der Befragten ihn für das Amt geeignet, während knapp die Hälfte ihn ablehnt. Auch von der geplanten Kabinettsumbildung insgesamt erwartet eine Mehrheit der Befragten keine Verbesserung für die Arbeit der Bundesregierung.
Mehrheit hält Linnemann für ungeeignet
Der bisherige CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann wird von weniger als einem Viertel der Bürger als geeigneter Bundesgesundheitsminister angesehen. Nach der Erhebung von Forsa für RTL/ntv halten 23 Prozent der Befragten ihn für dieses Amt geeignet, während 49 Prozent ihn für ungeeignet halten. Weitere 28 Prozent gaben an, sich in dieser Frage kein Urteil zuzutrauen.
Am ehesten sehen erwartungsgemäß die Anhänger von CDU/CSU Linnemann positiv. In dieser Gruppe halten 42 Prozent ihn laut Forsa-Umfrage für geeignet. Vor allem die Anhänger der Linken (71 Prozent) und der AfD (73 Prozent) beurteilen ihn hingegen als neuen Bundesgesundheitsminister überwiegend als ungeeignet.
Geringe Erwartungen an Kabinettsumbildung
Skeptisch fällt auch der Blick auf die geplante Kabinettsumbildung insgesamt aus. Nur eine Minderheit von 25 Prozent der Bevölkerung glaubt der Umfrage von Forsa für RTL/ntv zufolge, dass die Bundesregierung durch die bereits vorgenommenen und die noch kommenden Neubesetzungen besser arbeiten wird als bisher. Rund zwei Drittel (68 Prozent) erwarten demnach keine Verbesserung.
Am ehesten hoffen die Anhänger der CDU/CSU auf einen positiven Effekt. 53 Prozent von ihnen zeigen sich laut Forsa optimistisch, dass die Bundesregierung nach der Kabinettsumbildung besser arbeiten wird. Bei den Anhängern des Regierungspartners SPD überwiegt mit 60 Prozent die Skepsis, während vor allem bei der AfD die große Mehrheit von 90 Prozent keine Verbesserungen durch die geplante Kabinettsumbildung sieht.
Methodik der Befragung
Für die Umfrage befragte Forsa im Auftrag von RTL/ntv insgesamt 1.002 Personen. Die Interviews wurden am 24. und 27. Juli durchgeführt.
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