Der Tankstellenverband rechnet nach dem Auslaufen des Tankrabatts mit dauerhaft höheren Spritpreisen und zeigt sich von dieser Entwicklung unbeeindruckt. Nach Einschätzung des Verbandes dürfte sich der Preis für Diesel und Benzin mittelfristig bei rund zwei Euro einpendeln. Die Politik könne auf Dauer nicht Teile der Gewinne der Mineralölkonzerne finanzieren, heißt es.
Verband erwartet Spritpreis von zwei Euro
Verbandssprecher Heribert Rabl zeigte sich gegenüber der „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe) vom Aus des Tankrabatts unbeeindruckt. „Wir haben nichts anderes erwartet“, sagte Rabl der „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe). „Die Politik kann nicht dauerhaft einen Teil der Gewinne der Mineralölkonzerne finanzieren“, fügte er hinzu.
Der Spritpreis werde sich nach dem Wegfall der 17 Cent Ende des Monats nach Einschätzung des Verbandes wohl bei rund zwei Euro für Diesel und Benzin einpendeln. Konzerne und Markt gingen davon aus, dass dieses Preisniveau nun dauerhaft durchsetzbar sei. Jeder rechne auch damit, dass die Teuerung nach dem Ende des Tankrabatts bestehen bleibe, sagte Rabl der „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe).
Mineralölkonzerne mit Rekordgewinnen
Zugleich erklärte der Sprecher, die Mineralölkonzerne hätten in diesem Jahr so viele Gewinne eingefahren wie nie zuvor – gerade auf dem deutschen Markt. Auch diese Einschätzung gab Rabl gegenüber der „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe) ab.
Warnung vor Änderungen an der 12-Uhr-Regelung
Vor einer Rücknahme der 12-Uhr-Regelung warnte Rabl. Eher sei eine Verschärfung nötig. „Denn was wir an der Tankstelle brauchen, ist ein ruhiges, berechenbares Klima im Verkaufsraum“, sagte Rabl der „Rheinischen Post“ (Donnerstagausgabe).
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