Wenn im Spätsommer Äpfel, Birnen und anderes Obst massenweise von den Bäumen fällt, stellt sich für viele Gartenbesitzer die Frage nach der Entsorgung. Ab Samstag (1. August) bietet der Osnabrücker Servicebetrieb (OSB) deshalb wieder kostenlose Fallobst-Container an mehreren Standorten im Stadtgebiet an.
Sechs Standorte nehmen Fallobst an
Die Container stehen jeweils samstags auf den Recyclinghöfen Ellerstraße/Knollstraße in der Dodesheide, Limbergerstraße am Moskaubad in der Wüste und St.-Florian-Straße in Sutthausen bereit. Auch die Gartenabfallplätze Hasewinkel in Lüstringen und Eversheide in Eversburg sowie das Abfallwirtschaftszentrum Piesberg nehmen Fallobst an.
Der kostenlose Service läuft bis einschließlich 7. November 2026. An den Standorten Ellerstraße/Knollstraße, Limbergerstraße, St.-Florian-Straße, Hasewinkel und Eversheide ist die Abgabe samstags von 11 bis 17 Uhr möglich.
Piesberg nimmt Fallobst an sechs Tagen an
Eine Ausnahme bildet das Abfallwirtschaftszentrum Piesberg: Dort kann Fallobst während des Aktionszeitraums nicht nur samstags, sondern von Montag bis Samstag abgegeben werden. Geöffnet ist montags bis freitags von 7.30 bis 16.30 Uhr sowie samstags von 9 bis 12 Uhr.
Die übrigen 13 Gartenabfallplätze im Osnabrücker Stadtgebiet können dagegen kein Fallobst annehmen.
Warum das Obst getrennt gesammelt wird
Kleinere Mengen können weiterhin über die eigene Biotonne oder den Kompost im Garten entsorgt werden. Beim Kompostieren sollte allerdings nicht zu viel Obst auf einmal landen, da es sonst fault, anstatt zu verrotten.
„Fallobst kann nicht mit unseren Grünabfällen kompostiert werden, sondern gehört zum Bioabfall. Daher sammeln wir es auch separat in Containern“, erklärt Detlef Schnier, Betriebsleiter des Osnabrücker Servicebetriebs (OSB).
Dass die Container an den meisten Standorten ausschließlich samstags bereitstehen, hat ebenfalls einen Grund: Das gesammelte Obst soll möglichst schnell zur Biokompostierung oder in Biogasanlagen gelangen.
Plastik, Laub und Steine haben im Container nichts verloren
Damit die Anlagen das Fallobst verwerten können, muss es frei von Störstoffen sein. Plastik, Laub, Steine oder Boden dürfen deshalb nicht zusammen mit dem Obst in den Containern landen.
Wer noch genießbares und nicht fauliges Obst übrig hat, muss es allerdings nicht entsorgen: Als Alternative empfiehlt der OSB, Äpfel und Co. zum Entsaften in eine Mosterei in der Umgebung zu bringen.
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