Der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, Dirk Wiese, sieht in der Nominierung des bisherigen Kanzleramtsministers Thorsten Frei (CDU) zum neuen Unionsfraktionschef ein positives Signal für die schwarz-rote Koalition. Wiese verweist auf eine bereits bewährte Zusammenarbeit mit Frei und erwartet auch künftig eine konstruktive und vertrauensvolle Kooperation im Bundestag.
Wiese erwartet konstruktive Zusammenarbeit
Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion Dirk Wiese bewertet den Vorschlag, den bisherigen Kanzleramtsminister Thorsten Frei (CDU) zum Vorsitzenden der Unionsfraktion im Bundestag zu machen, als ermutigendes Zeichen für die laufende Regierungszusammenarbeit. Wiese sagte der „Rheinischen Post“: „Wir werden auch unter seinem Fraktionsvorsitz eine konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit für das Land weiter fortsetzen.“
Erfahrungen aus der letzten großen Koalition
Gegenüber der „Rheinischen Post“ verwies Wiese auf die bereits bestehende Zusammenarbeit mit Frei in früheren Regierungszeiten. Er kenne Frei gut aus der „engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit“ aus den Zeiten der letzten großen Koalition, als beide stellvertretende Fraktionsvorsitzende für den Bereich der Innen- und Rechtspolitik waren.
Frei als Nachfolger von Spahn im Gespräch
Der bisherige Kanzleramtsminister Frei soll Medienberichten zufolge nach dem Rücktritt von Jens Spahn neuer Fraktionsvorsitzender der Union werden.