Ein 14-jähriger Schüler hat an einer Schule in der südosttürkischen Provinz Kahramanmaraş das Feuer
Die genaue Motivation des Täters ist noch unklar. Der Angreifer selbst ist ebenfalls tot, es ist jedoch noch nicht geklärt, ob er sich selbst das Leben genommen hat oder ob dies im Chaos der Situation geschah. Dies teilte der Gouverneur mit und ergänzte, dass der Vorfall gegen 13.30 Uhr Ortszeit stattfand, als die Schüler der Vormittagsschicht den Unterricht beendeten. Der Angreifer gehörte zur Nachmittagsgruppe der Schule, die in einem Zweischichtensystem betrieben wird. Eine Fünftklässlerin, die im Krankenhaus behandelt wird, schilderte der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu eine chaotische Situation.
Schülerin springt aus Fenster nach Panikattacke
Die Schülerin sprang aus dem Fenster und brach sich dabei ein Bein. Der Schulleiter habe sie aufgefangen. Sie berichtete von Panik und Verwirrung unter den Schülern, die nicht wussten, was geschah. Fernsehbilder zeigten ein Großaufgebot der Polizei und weinende Eltern vor der Schule. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan drückte sein Beileid aus und erklärte, die gesamte Türkei sei erschüttert. Die Schule bleibt zunächst für zwei Tage geschlossen.
Türkei diskutiert Schul-Sicherheit nach zwei Angriffen
Oppositionsführer Özgür Özel forderte schärfere Sicherheitsvorkehrungen an Schulen im Land. Erst am Dienstag hatte es einen ähnlichen Vorfall an einer Schule in der südostanatolischen Stadt Şanlıurfa gegeben, bei dem 16 Menschen verletzt wurden. Der Angreifer dort war ein ehemaliger Schüler der Schule, der sich nach der Tat das Leben nahm. Solche Angriffe mit Schusswaffen sind in der Türkei normalerweise selten. In der Türkei gelten strenge Waffengesetze, dennoch sind zahlreiche Schusswaffen im Umlauf, die meisten davon illegal.
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