Die politisch motivierte Kriminalität in Deutschland hat 2025 einen neuen Höchststand erreicht. Nach einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" stieg die Zahl der registrierten Delikte auf 85.837 und nahm damit im Vergleich zum Vorjahr um zwei Prozent zu. Besonders deutlich fiel der Anstieg im linken Spektrum aus, während die Sicherheitsbehörden zugleich zahlreiche Straftaten keinem klaren Motivbereich zuordnen konnten.
Höchster Stand seit Beginn der Statistik
Die politisch motivierte Kriminalität ist im vergangenen Jahr auf einen neuen Höchststand gestiegen. Das Bundeskriminalamt verbuchte für 2025 insgesamt 85.837 politisch motivierte Straftaten (plus zwei Prozent), berichtet die „Süddeutsche Zeitung“ (Freitagausgaben). Dies ist der höchste Wert seit Beginn der gemeinsamen Bund-Länder-Erhebung im Jahr 2001. Allein seit 2015 hat sich die Zahl der erfassten Taten mehr als verdoppelt.
Rechtes und linkes Spektrum im Vergleich
Die Statistik weist für 2025 insgesamt 42.544 Delikte aus dem rechten Spektrum aus. Die zweitgrößte Fallzahl fiel mit 13.490 Delikten im linken Lager an. Hier stieg die Zahl mit einem Plus von 35 Prozent besonders deutlich.
Nicht zugeordnete Motive und mögliche Hintergründe
In rund 6.886 Fällen geht die Polizei von ausländischer Ideologie und in 1.983 Fällen von religiösen Hintergründen aus. 20.934 Fälle ordnete die Polizei nicht exakt einem Motivbereich zu.
Die hohe Zahl politisch motivierter Straftaten führen Fahnder unter anderem auf die vorgezogene Bundestagswahl im Februar 2025 und viele damit verbundene Delikte gegen politische Gegner zurück. Aber auch die zahlreichen internationalen Krisen, etwa der Nahostkonflikt, hätten Auswirkungen auf Deutschland gehabt, heißt es.
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