Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) geht davon aus, dass noch während seiner Amtszeit erste autonome Fahrangebote auf deutschen Straßen starten. Deutschland müsse dafür nach seinen Worten rasch vom Testbetrieb in den Regelbetrieb wechseln und die Zahl der Fahrzeuge deutlich erhöhen, um Erfahrungen und Daten zu sammeln.
Schnieder erwartet schnelle Entwicklung bei autonomen Fahrangeboten
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) rechnet damit, dass erste autonome Fahrangebote noch während seiner Amtszeit auf deutschen Straßen an den Start gehen. Auf die Frage, ob dies noch 2026 geschehen werde, sagte Schnieder dem Magazin „Politico“: „Ich hoffe, dass ich in einem halben Jahr oder einem knappen Jahr noch Verkehrsminister bin.“ Konkrete Anbieter nannte er nicht, betonte aber: Er habe „das Gefühl, dass sich da jetzt ganz schnell etwas tut“ (Quelle: Magazin „Politico“).
Es gebe Interessenten, „die mit automatisierten oder autonomen Fahrzeugen den deutschen Markt beglücken wollen“, so der Minister gegenüber „Politico“. Deutschland müsse nun den Schritt vom Testbetrieb in den Regelbetrieb schaffen. „Wir müssen jetzt hochskalieren“, sagte Schnieder dem Magazin. Ziel sei es, deutlich mehr Fahrzeuge auf die Straße zu bringen, um Erfahrungen und Daten für die Weiterentwicklung der Systeme zu sammeln (Quelle: Magazin „Politico“).
Langfristige Erwartungen für die Mobilität
Langfristig erwartet Schnieder einen grundlegenden Wandel der Mobilität. Auf die Frage, wie hoch der Anteil autonomer Fahrzeuge im Jahr 2050 sein werde, antwortete er im Gespräch mit „Politico“: „Der allergrößte.“ Bereits 2040 werde sich autonomes Fahren in großen Teilen des öffentlichen Verkehrs durchgesetzt haben (Quelle: Magazin „Politico“).
