Die beiden Vizechefs der Rentenkommission, die Bundestagsabgeordneten Annika Klose (SPD) und Pascal Reddig (CDU), fordern weniger ritualisierte Gesetzgebungsverfahren im Bundestag. Sie verweisen auf die Arbeit der Kommission zur Rentenreform und appellieren laut „Spiegel“ an die Koalition, aus diesem Prozess zu lernen und stärker nach gemeinsamen Lösungen zu suchen.
Ritualisierte Gesetzgebung im Parlament
Pascal Reddig
Er wandte sich zugleich gegen eine zu starke parteipolitische Verengung. Man dürfe Probleme nicht nur aus parteipolitischen Ecken angehen, sagte Reddig dem „Spiegel“. „Wir Parlamentarier sollten häufiger versuchen, ein gemeinsames Bild von unserem Zusammenleben zu entwerfen: Wo wollen wir als Gesellschaft hin und was brauchen wir dafür?“
Appell für gemeinsame Visionen
Annika Klose
Arbeit der Rentenkommission als Beispiel
Die Kommission hatte in der vergangenen Woche Vorschläge für eine Rentenreform vorgelegt. Klose gehört dem linken Flügel der SPD an, Reddig ist Sprecher der Jungen Gruppe in der Unionsfraktion, die sich im vergangenen Jahr gegen die Rentenpläne der Regierung stellte. Trotzdem schaffte es die Kommission, sich auf einen gemeinsamen Bericht zu einigen, wie der „Spiegel“ berichtet.
