Unionsfraktionsvize Klaus Mack (CDU) sieht in der aktuellen Hitze und langanhaltenden Dürre ein alarmierendes Signal. Der Klimawandel verstärke Extremwetterlagen, daher müssten Emissionen konsequent gesenkt und Klimaanpassung vorangetrieben werden.
Marktwirtschaftlicher Ansatz und lokale Lösungen
"Die aktuelle Hitze und die vielerorts seit Wochen und Monaten ausbleibenden Niederschläge sind alarmierend und fordern unsere Aufmerksamkeit", sagte Klaus Mack den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.
Der Klimawandel mache solche Extremwetterlagen häufiger und intensiver. Für Mack ist klar, dass der marktwirtschaftliche Ansatz über den CO2-Preis der richtige Weg sei. "Das bedeutet: Emissionen müssen weiter konsequent gesenkt werden."
Gleichzeitig müssten Klimaanpassungsmaßnahmen entschlossen vorangetrieben werden. "Gleichzeitig müssen wir die Klimaanpassung genauso entschlossen vorantreiben". An vielen Stellen werde bereits angesetzt, doch es gebe keine Lösungen von der Stange. "Klimaanpassung muss in besonderem Maße auf die konkreten Bedarfe vor Ort abgestimmt werden". "Deshalb müssen wir unsere Kommunen in die Lage versetzen, entsprechende Maßnahmen umzusetzen und langfristig in Klimaanpassung zu investieren."
Als Beispiele für sinnvolle Maßnahmen nannte Mack das Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz, das Finanzierungen ermöglicht. Integrierte Lösungen wie Stadtgrün oder der Umbau zu Mischwäldern machten Kommunen lebenswerter und widerstandsfähiger gegen Hitze.
Zudem hob Mack, als Fraktionsvize für den Bereich Umwelt- und Klimaschutz zuständig, die Bedeutung Erneuerbarer Energien hervor. Mack, der als Fraktionsvize den Bereich Umwelt- und Klimaschutz verantwortet, sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe: "Ein beherzter Ausbau der Erneuerbaren Energien macht das Stromsystem klimafreundlich und reduziert zugleich den Wasserverbrauch beachtlich, weil dadurch immer weniger Kraftwerke gekühlt werden müssen."