Ein Geisterfahrer hat am Samstagabend (19. September) auf der A33 bei Georgsmarienhütte für einen Schreckmoment gesorgt. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr ein 61-Jähriger mit seinem Opel in der Ausfahrt der Anschlussstelle Harderberg entgegen der Fahrtrichtung.
Begegnung in der Autobahnausfahrt
Gegen 21:30 Uhr war ein Mercedes mit einem 21-jährigen Mann und einer 21-jährigen Frau auf der A33 in Richtung Bielefeld unterwegs. Wegen einer Baustelle ist die Autobahn an der Anschlussstelle Harderberg derzeit auf einen Fahrstreifen verengt. Als der Mercedes die Autobahn über die Anschlussstelle verlassen wollte und auf den Verzögerungsstreifen wechselte, kam ihm plötzlich der Opel entgegen.
Der 21-jährige Mercedesfahrer reagierte sofort und leitete eine Vollbremsung ein. Dadurch konnte er nach bisherigen Erkenntnissen einen Frontalzusammenstoß verhindern. Der Opel drehte anschließend und fuhr auf der A33 weiter in Richtung Bielefeld. Auch der Mercedes setzte seine Fahrt fort.
Polizei stoppt 61-Jährigen
Die Polizei konnte den Opel schließlich an der Anschlussstelle Halle/Westf. stoppen und den 61-jährigen Fahrer kontrollieren. Gegen ihn wird nun wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt.
Bei dem Vorfall wurde glücklicherweise niemand verletzt. Wie es dazu kam, dass der 61-Jährige auf die falsche Fahrbahn geriet, ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen.
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