Kevin Warsh ist vom US-Senat als neuer Vorsitzender der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) bestätigt worden. Der Kandidat von US-Präsident Donald Trump erhielt bei der Abstimmung 54 Stimmen, 45 Senatoren votierten gegen ihn. Warshs vierjährige Amtszeit als Fed-Chef beginnt am Freitag, sein Vorgänger Jerome Powell bleibt vorerst Mitglied des Fed-Vorstands.
Bestätigung im US-Senat und neue Amtszeit
Kevin Warsh ist als neuer Vorsitzender der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) bestätigt worden. Der Kandidat von US-Präsident Donald Trump kam am Mittwoch bei der Abstimmung im Senat auf 54 Stimmen. 45 Senatoren stimmten gegen ihn. Warshs vierjährige Amtszeit als Fed-Vorsitzender beginnt am Freitag.
Jerome Powell, der bisherige Fed-Chef, bleibt vorerst Mitglied des Fed-Vorstands. Warsh war bereits am Dienstag als Mitglied des siebenköpfigen Board of Governors der Fed für eine Amtszeit bis 2040 bestätigt worden.
Rückkehr in den Fed-Vorstand
Warsh war in der Vergangenheit schon einmal von 2006 bis 2011 im Board of Governors der Fed tätig. In den letzten Jahren hatte er die Notenbank scharf kritisiert und einen Kurswechsel gefordert. Er äußerte sich unter anderem kritisch zur Handhabung der Inflation nach der Corona-Pandemie, zur Bankenregulierung und zur Größe der Fed-Bilanz.
Debatte um Unabhängigkeit und Zinspolitik
Zudem signalisierte Warsh Unterstützung für Zinssenkungen, die Trump wiederholt gefordert hatte, um das Wirtschaftswachstum zu fördern, was Bedenken hinsichtlich der Unabhängigkeit der Fed aufkommen ließ. Warsh versprach jedoch, ein „unabhängiger Akteur“ zu sein. Angesichts der steigenden Inflation aufgrund des Iran-Krieges dürften Zinssenkungen aktuell auch nur schwer zu vermitteln sein.
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