Mit einer großangelegten Razzia sind deutsche Staatsanwälte, Steuerfahnder und Finanzbeamte am Mittwochmorgen gegen mutmaßlich illegale Aktiengeschäfte vorgegangen. Nach Informationen des "Handelsblatt" (Donnerstagsausgabe) richten sich die Maßnahmen gegen ein Netzwerk um einen niederländischen Fondsmanager und umfassen Durchsuchungen in Deutschland und den Niederlanden.
Durchsuchungen in mehreren Regionen
Die Staatsanwaltschaft Köln bestätigte dem „Handelsblatt“ (Donnerstagsausgabe) zufolge Durchsuchungen in Deutschland und den Niederlanden, darunter in Amsterdam, der Provinz Utrecht sowie in Frankfurt, Limburg und Sachsen-Anhalt. Unterstützt werden die Ermittler von niederländischen Behörden, wie es in dem Bericht heißt.
Neben Privatwohnungen und Büros wird laut „Handelsblatt“ (Donnerstagsausgabe) auch eine Steuerberatungskanzlei durchsucht, die an Cum-Ex-Geschäften beteiligt gewesen sein soll. Ziel der Maßnahmen ist demnach vor allem die Sicherung von E-Mails und anderer Kommunikation.
Mindestens 15 Beschuldigte im Visier
Das Verfahren richtet sich nach den Angaben des „Handelsblatt“ (Donnerstagsausgabe) gegen mindestens 15 Beschuldigte. Im Zentrum stehen Cum-Ex-Geschäfte, bei denen rund um den Dividendenstichtag Steuern mehrfach erstattet wurden, obwohl sie nur einmal gezahlt worden waren.
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