FIFA-Präsident Gianni Infantino hat während der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 eine Flugstrecke
Die enorme Reiseaktivität des FIFA-Chefs steht in der Kritik, insbesondere vor dem Hintergrund der Klimadebatte. Während Infantino die sportliche Präsenz betont, sehen Beobachter darin vor allem ein Symbol für die Machtfülle und den Einfluss des Verbands. Die Tagesschau berichtet zudem, dass Infantino seine Position durch finanzielle Versprechen an die Nationalverbände festigt, was seine Wiederwahl im März 2027 begünstigen könnte.
FIFA-Chef Infantino unter Ethik-Vorwürfen
Parallel dazu gerät Infantino wegen möglicher Verstöße gegen den Ethik-Kodex in die Schlagzeilen. Wie die Tagesschau weiter ausführt, gibt es Vorwürfe, er habe politische Neutralität verletzt, nachdem US-Präsident Donald Trump ihn um eine Überprüfung der Sperre des US-Stürmers Folarin Balogun gebeten hatte. Trump dankte Infantino später öffentlich für die Entscheidung, die Sperre aufzuheben. Die FIFA selbst äußerte sich zu den Flugdaten zunächst nicht, wie RTL mitteilt.
FIFA-Präsenz als Machtinszenierung kritisiert
Die Diskussion um Infantinos Flugverhalten ist Teil einer breiteren Debatte über die Rolle der FIFA und deren Umgang mit Ressourcen. Während einige die Präsenz des Präsidenten als Zeichen für Engagement werten, sehen andere darin vor allem eine Inszenierung von Macht. Die Süddeutsche Zeitung thematisiert zudem, dass die WM 2026 trotz sportlicher Höhepunkte von Skandalen und politischen Kontroversen überschattet wird.
