Verhandlungen zwischen DFB, Klopp und Red Bull noch nicht abgeschlossen
Die Verhandlungen um Jürgen Klopp als neuen Bundestrainer des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) sind weiterhin in Bewegung. Während Medien wie die „Bild“ und der Pay-TV-Sender Sky berichten, Red Bull habe Klopp ohne Bedingungen für den DFB freigegeben, widerspricht dessen Berater Marc Kosicke dieser Darstellung. Auf Anfrage des Sport-Informations-Dienstes (SID) betonte Kosicke, es gebe keine vollständige Einigung zwischen Klopp und seinem aktuellen Arbeitgeber. Der DFB selbst kommentiert den Verhandlungsstand nicht und verweist auf die zuständigen Gremien, wie die „Zeit“ und „sportschau.de“ berichten.
Klopp verlässt Red Bull ohne weitere Verpflichtungen
Laut „Bild“ und „Sky“ soll Klopp nicht nur ohne Ablösezahlung aus seinem Vertrag als „Head of Global Soccer“ bei Red Bull entlassen werden, sondern auch keine weiteren Aufgaben als Markenbotschafter oder Berater für den Konzern übernehmen. Eine solche Regelung würde mögliche Konflikte mit der Rolle als Bundestrainer vermeiden. Die „Frankfurter Rundschau“ und „Absolut Fussball“ bestätigen, dass Red Bull kooperativ agiert und auf finanzielle Forderungen verzichtet. Dennoch bleibt unklar, ob alle Details tatsächlich geklärt sind.
Bundestrainer-Vorstellung für Freitag geplant
Die offizielle Vorstellung Klopps als Bundestrainer könnte bereits am Freitag im DFB-Campus in Frankfurt stattfinden, wie mehrere Quellen übereinstimmend melden. Der Vertrag soll bis 2030 laufen und Klopp damit die Betreuung der Nationalmannschaft bei der EM 2028 und der WM 2030 ermöglichen. Klopp selbst war zuletzt als TV-Experte für MagentaTV bei der WM in den USA im Einsatz und soll nach dem Finale am Sonntag die finalen Gespräche führen.
DFB sucht dringend neuen Nationaltrainer
Der DFB steht unter Druck, nach dem frühen WM-Aus der Nationalmannschaft unter Julian Nagelsmann schnell eine Lösung zu finden. Klopp gilt als Wunschkandidat, der mit seiner Erfahrung und kommunikativen Art die Mannschaft neu ausrichten könnte. Ex-Nationalspieler wie Mario Götze loben Klopps Fähigkeit, Teams zu führen und Spieler zu motivieren, wie „sportschau.de“ berichtet.
Klopp-Wechsel zum DFB fast perfekt
Trotz der widersprüchlichen Meldungen scheint der Weg für Klopp zum DFB jedoch so gut wie frei. Die „Frankfurter Rundschau“ betont, dass Red Bull die Bedeutung der Situation für den deutschen Fußball erkannt habe und daher auf Forderungen verzichte. Ob Klopp tatsächlich am Freitag unterschreibt, bleibt jedoch abzuwarten, bis die letzten Details geklärt sind.
