Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat seine Warnung vor vereinzelt schweren Gewittern am Mittwoch ausgeweitet. Betroffen sind nun neben Oberschwaben auch der Raum Hamburg bis zur schleswig-holsteinischen Ostseeküste. Die Meteorologen rechnen mit möglichen Überflutungen, Blitzschäden und Tornadobildung und halten eine Verlängerung der Warnlage für wahrscheinlich.
DWD weitet Gewitterwarnung aus
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat am Mittwoch seine Warnung vor vereinzelt schweren Gewittern ausgeweitet. Diese kämen in Oberschwaben sowie im Raum Hamburg bis zur Schleswig-Holsteinischen Ostseeküste vor, teilten die Meteorologen mit. Die Warnung gilt am Mittwoch bis 17:00 Uhr. Eine Verlängerung der Warnung oder eine Ausdehnung auf weitere Gebiete sei wahrscheinlich, hieß es.
Infolge des Unwetters könne es zu Überflutungen von Kellern und Straßen kommen, erklärte der Wetterdienst. Örtlich seien Blitzschäden und Tornadobildung möglich. Als weitere Auswirkungen könne es zu entwurzelten Bäumen sowie herabstürzenden Dachziegeln oder anderen Gegenständen kommen.
Gewitter im Einfluss mäßig warmer Meeresluft
Die Meteorologen erläuterten, dass mäßig warme bis warme Meeresluft mit auf West bis Nord drehenden Winden nach Deutschland strömt, die im Westen unter leichten Hochdruckeinfluss gelangt. Es komme nur noch zu einzelnen Gewitterentwicklungen, die die Unwetterschwellen vornehmlich bezüglich Starkregens überschreiten. Außerdem bestehe ein geringes Tornado-Potential.
