Der Dienstleistungssektor in Deutschland hat im Juni 2026 nach vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes weniger Umsatz als im Vormonat erwirtschaftet. Real sank der Umsatz um 1,7 Prozent, nominal um 1,4 Prozent.
Branchenspezifische Unterschiede
Am stärksten betroffen waren die freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen mit einem realen Minus von 2,3 Prozent. Das Grundstücks- und Wohnungswesen folgte mit einem Rückgang von 1,8 Prozent.
Weitere betroffene Bereiche
Verkehr und Lagerei sowie sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen verzeichneten jeweils einen Rückgang von 1,6 Prozent. Im Bereich Information und Kommunikation lag der Rückgang bei 1,3 Prozent.
Im Vergleich zum Juni 2025 sank der Umsatz real um 0,4 Prozent, während er nominal um 2,7 Prozent stieg.