Noch ist es draußen warm, doch spätestens mit den ersten kühlen Herbsttagen fällt in vielen Häusern wieder auf, wo es zieht und Wärme verloren geht. Wer über einen Austausch älterer Fenster nachdenkt, sollte dabei allerdings nicht nur auf Preis und Optik achten. Der Fensterhersteller Oknoplast empfiehlt, die Entscheidung systematisch anzugehen – von der Frage, was die neuen Fenster eigentlich besser machen sollen, bis hin zum fachgerechten Einbau.
Ein Fenstertausch ist schließlich eine Investition, die für viele Jahre Bestand haben soll. Neue Fenster können nicht nur den Wärmeverlust eines Gebäudes reduzieren. Sie können auch für mehr Ruhe, mehr Tageslicht und einen höheren Wohnkomfort sorgen. Entscheidend ist allerdings, dass Fenster und Anforderungen zusammenpassen.
1. Was sollen die neuen Fenster besser machen?
Bevor Hausbesitzer Kataloge durchblättern oder Angebote vergleichen, empfiehlt der Hersteller eine zunächst erstaunlich einfache Frage: Was soll sich durch neue Oknoplast Kunststofffenster eigentlich verbessern?
Geht es in erster Linie darum, Wärme im Haus zu halten? Stört der Verkehrslärm vor dem Schlafzimmer? Soll mehr Tageslicht in die Räume gelangen? Oder sind Bedienkomfort und Sicherheit besonders wichtig?
Wer diese Fragen vorab beantwortet, kann die Auswahl erheblich eingrenzen. Denn nicht jedes Haus und nicht jeder Raum stellt die gleichen Anforderungen an ein Fenster.
2. Nicht nur Preis und Aussehen vergleichen
Natürlich spielen Kosten und Optik bei der Entscheidung eine Rolle. Wer Fenster allerdings ausschließlich danach auswählt, lässt einige der wichtigsten Kriterien außer Acht.
Wärmedämmung, Schallschutz und Dichtigkeit gehören ebenso dazu wie der mögliche Lichteinfall und Sicherheitsaspekte. Gerade die Wärmedämmung kann sich langfristig bemerkbar machen: Je weniger Wärme über Fensterflächen verloren geht, desto weniger Energie muss zum Heizen aufgewendet werden.
moderne Kunststofffenster / Foto: oknoplast
Auch beim Schallschutz können die Anforderungen sehr unterschiedlich sein. Ein Haus an einer vielbefahrenen Straße benötigt möglicherweise andere Fenster als ein Gebäude in ruhiger Wohnlage.
3. Beim Ausmessen besser den Fachmann ranlassen
Der dritte Schritt klingt banal, ist aber entscheidend: Die neuen Fenster müssen exakt passen.
Ein professionelles Aufmaß gehört deshalb für Oknoplast zu den wichtigsten Stationen beim Fenstertausch. Dabei geht es nicht einfach darum, mit dem Zollstock Breite und Höhe des alten Fensters zu ermitteln. Die tatsächliche Einbausituation muss berücksichtigt werden.
Fehler an dieser Stelle können später teuer werden. Stimmen Maße oder Voraussetzungen nicht, kann selbst ein hochwertiges Fenster seine Vorteile nicht vollständig ausspielen.
Oknoplast setzt deshalb nach einer ersten Beratung auf ein professionelles Aufmaß durch einen Fachbetrieb. Auf dieser Grundlage können die passenden Fenster zusammengestellt und ein konkretes Angebot erstellt werden.
4. Ein gutes Fenster ist nur so gut wie sein Einbau
Auch das beste Fenster hilft wenig, wenn bei der Montage Fehler gemacht werden. Der fachgerechte Einbau ist deshalb ein eigener und entscheidender Bestandteil des Fenstertauschs.
Dabei kommt es unter anderem darauf an, den neuen Rahmen präzise einzusetzen und die Übergänge zwischen Fenster und Gebäude fachgerecht auszuführen. Die Montage hat damit direkten Einfluss auf Dichtigkeit, Haltbarkeit und letztlich auch auf den Wohnkomfort.
Wer Angebote für neue Fenster vergleicht, sollte deshalb nicht ausschließlich auf den Preis des eigentlichen Fensters schauen, sondern auch darauf, wie Aufmaß und Montage organisiert werden.
5. Beratung gehört zum Fenstertausch dazu
Zwischen der ersten Idee und dem fertig eingebauten Fenster liegen einige Entscheidungen. Oknoplast empfiehlt deshalb, Beratung nicht erst dann in Anspruch zu nehmen, wenn das gewünschte Modell bereits feststeht.
Ein Fachberater kann bereits bei der Auswahl helfen und klären, welche Eigenschaften für das jeweilige Gebäude tatsächlich sinnvoll sind. Anschließend folgen Aufmaß, konkrete Planung und schließlich die Montage.
Über die Händlersuche von Oknoplast können Interessierte einen Fachbetrieb in ihrer Nähe finden und dort die nächsten Schritte besprechen.
Fünf Schritte statt Fensterkauf nach Bauchgefühl
Unterm Strich lässt sich der Fenstertausch damit auf fünf wesentliche Schritte reduzieren: Anforderungen festlegen, technische Eigenschaften vergleichen, professionell ausmessen lassen, auf eine fachgerechte Montage achten und Beratung nutzen.
Das klingt zunächst nach mehr Aufwand als der schnelle Blick auf ein paar Fensterpreise im Internet. Bei einer Investition, die anschließend möglicherweise mehrere Jahrzehnte im Haus bleibt, kann sich eine sorgfältige Planung allerdings auszahlen.
Oknoplast seit mehr als 30 Jahren am Markt
Oknoplast wurde 1994 in Polen gegründet und ist inzwischen international tätig. Das Unternehmen produziert Fenster und Türen aus Kunststoff und Aluminium und ist nach eigenen Angaben auf 21 Märkten in Europa und Nordamerika vertreten.
Auch in Deutschland ist Oknoplast seit vielen Jahren aktiv. Die Oknoplast Deutschland GmbH hat ihren Sitz im westfälischen Ibbenbüren und arbeitet bundesweit mit Fachhandelspartnern zusammen.