Der Osnabrücker Oberbürgermeisterkandidat Thomas Groß (Die Linke) kritisiert den geplanten Übergang des VW-Werks in Osnabrück an einen israelischen Rüstungskonzern. Nach seiner Einschätzung werde der Standort damit künftig für die Produktion von Kriegswaffen genutzt.
Kritik am geplanten Neustart
Thomas Groß hält es laut einer Mitteilung für unzumutbar, dass die Beschäftigten künftig für ein israelisches Staatsunternehmen arbeiten sollen, das der Regierung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu unterstellt sei. Dessen Gewinne würden nach Darstellung des Linken-Kandidaten zur Finanzierung der israelischen Armee verwendet.
Kritik an Israels Politik
Groß verbindet seine Kritik mit dem Vorgehen Israels im Krieg gegen den Iran und im Gazastreifen. Die israelische Armee sei für einen „eindeutig völkerrechtswidrigen Krieg gegen den Iran“ und zahlreiche Kriegsverbrechen verantwortlich, erklärt der OB-Kandidat. Im Gaza-Krieg habe das Vorgehen nach seiner Darstellung sogar nach Einschätzung von Organisationen wie Amnesty International die Schwelle zum Völkermord überschritten.
Mit der Tradition Osnabrücks als Friedensstadt sei die Ansiedlung eines Unternehmens im Besitz eines Staates, dessen Regierungspolitik Groß als gegen die Völkerverständigung im Nahen Osten gerichtet bewertet, aus seiner Sicht nicht vereinbar.
„Jede Waffe ermöglicht Kriege“
Auch den Hinweis, im Osnabrücker Werk sollten ausschließlich Verteidigungswaffen produziert werden, lässt Groß nicht gelten. Israel habe den Angriff auf den Iran nur deshalb starten können, weil das Land über einen Raketenabwehrschirm verfügt habe und damit auf die Reaktion vorbereitet gewesen sei.
Seine grundsätzliche Haltung zur geplanten Rüstungsproduktion fasst Groß mit einem Appell zusammen: „Jede Waffe ermögliche Kriege, nur Abrüstung und Verhandlungen führten zum Frieden“, so Groß.
Kommentare zu diesem Artikel:
- Soso, nur Abrüstung und Verhandlungen sichern den Frieden? Ist dem Herrn denn gar nichts vom aktuellen Weltgeschehen bekannt? Von den geschichtlichen Umständen erst gar nicht zu reden. Man kann nur hoffen, dass Personen mit pathologischem Realitätsverlust keine Ämter bekleiden, die irgendwelchen Einfluss auf Bürgerinnen und Bürgern haben können.
- Herr Groß sollte einfach mal die 1200 Beschäftigten und deren Familien fragen, deren Arbeitsplätze gesichert werden! Dazu die betroffenen Zulieferer! Wenn Rafael nicht hier produzieren kann, dann geschieht das woanders! Verhindern kann man es nicht..
- Es scheint sich ja bei dem Investor auch nicht um ein Münchener Unternehmen zu handeln, sondern ebenfalls um ein israelisches (es gibt da eine Namensgleichheit).
- Soso, nur Abrüstung und Verhandlungen sichern den Frieden? Ist dem Herrn denn gar nichts vom aktuellen Weltgeschehen bekannt? Von den geschichtlichen Umständen erst gar nicht zu reden. Man kann nur hoffen, dass Personen mit pathologischem Realitätsverlust keine Ämter bekleiden, die irgendwelchen Einfluss auf Bürgerinnen und Bürgern haben können.
- Herr Groß sollte einfach mal die 1200 Beschäftigten und deren Familien fragen, deren Arbeitsplätze gesichert werden! Dazu die betroffenen Zulieferer! Wenn Rafael nicht hier produzieren kann, dann geschieht das woanders! Verhindern kann man es nicht..
- Es scheint sich ja bei dem Investor auch nicht um ein Münchener Unternehmen zu handeln, sondern ebenfalls um ein israelisches (es gibt da eine Namensgleichheit).
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