Deutschland und die Ukraine wollen ihre wirtschaftliche Zusammenarbeit mit einem neuen Doppelbesteuerungsabkommen vertiefen. Das Abkommen soll beim G7-Treffen der Finanzminister in Paris unterzeichnet werden und den wirtschaftlichen Austausch zwischen beiden Ländern stärken.
Neues Abkommen soll wirtschaftlichen Austausch stärken
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) kündigte am frühen Montagmorgen vor seinem Abflug in die französische Hauptstadt an, Deutschland und Ukraine würden ein neues Doppelbesteuerungsabkommen schließen. Dieses werde beim G7-Treffen der Finanzminister in Paris unterschrieben, sagte Klingbeil.
Er werde das Abkommen gemeinsam mit seinem ukrainischen Amtskollegen Sergii Marchenko unterzeichnen, so Klingbeil weiter. „Das stärkt den wirtschaftlichen Austausch und schafft Rechtssicherheit“, sagte der deutsche Finanzminister.
Modernisierung früherer Vereinbarungen
Bereits in den 1990er Jahren hatten Deutschland und die Ukraine ein „Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung“ vereinbart. Man wolle mit dem neuen Abkommen „die Wirtschaftsbeziehungen mit der Ukraine auf ein neues Level heben, auch für die Zeit nach dem Krieg und für den Wiederaufbau“, sagte Klingbeil.
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